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Freitag, 22. Oktober 2021

"Fick die Kripo". Nicht die ganze Polizei ist böse, nur ein Teil. Stendal differenziert.

 Dieser Artikel ist toll. Und ich glaube, ich muss mal nach Stendal:

https://www.zeit.de/2021/43/stendal-ice-berlin-hamburg-pendler-hansestadt-zugverkehr/komplettansicht


"Fick die Kripo". Nicht die ganze Polizei ist böse, nur ein Teil.
Stendal differenziert.



Sonntag, 8. Mai 2016

Margot Honecker kennt die Chilenen

Margot Honecker ist tot:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-05/margot-honecker-nachruf

Ich komme aus einer anderen Zeit und einer anderen Sozialisierung. Mir ist bekannt und bewusst was sie verbrochen hat, aber für mich stand sie nie im Mittelpunkt der eigentlichen Geschichte der DDR. Wie üblich wird sie als Frau nicht wahrgenommen und sei es als Verbrecherin. Bzw. nur teilweise.
Für mich ist sie vor allem die alte und sture Frau mit den lila Haaren, die sich nicht für ihre Straftaten rechtfertigen wollte, geschweige denn entschuldigen würde oder schon gar nicht rechtlich verantworten musste. Und ja, sie lebte in Chile. Das wusste ich auch noch. Und zwar in La Reina, wie mir die TLZ hier verrät:
http://www.tlz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-macht-eigentlich-Margot-Honecker-2132930557


Chile fand ich schon immer interessant. Allerdings aus etwas anderen Gründen. Es gibt Länder, die sind schon aufgrund ihrer Form faszinierend und Chile als langgezogenes Küstenland ist schon außergewöhnlich. Norwegen ist da auch so ein Kandidat!
Geschichtlich möchte ich da gar nicht über Chile werten. Ich weiß was Augusto Pinochet gemacht hat und das war natürlich schrecklich. Und schon wieder weiß ich wieder nicht was seine Frau gemacht hat! Aber in Sachen Folter und Verschleppung können sich ja diverse südamerikanische Länder überbieten mit einer erfrischenden Auffassung der Menschenrechte. So, mal eben einen ganzen Kontinent in die Ecke relativiert und stereotypisiert. Das Tagwerk ist vollbracht.


Worauf ich eigentlich hinaus will. Chile ist uns, trotz diverser Unterschiede, in Sachen Street View weit voraus. Denn hier ist gefühlt mal eben das halbe Land verfügbar! Und selbst die hinterletzte Pampa ist noch dabei. Tendenziell ist es nicht gut abgedeckt wie das Nachbarland Argentinien, aber das könnte auch an der Infrastruktur des Straßennetzes liegen.

Das eben erwähnte 
La Reina ist eher weniger interessant:
https://www.google.de/maps/@-33.4545239,-70.5338755,3a,90y,318.48h,59.74t/data=!3m6!1e1!3m4!1s6716iVq1GUhJBaA5CLZiMQ!2e0!7i13312!8i6656!6m1!1e1
Ob sich Margot hier auch mal 3 Litros Cola geholt hat? Wohl eher nicht. Besonders die Marke wäre ihr wohl zu imperialistisch-kapitalistisch gewesen.

Ein paar Meter weiter wurde scheinbar ein kleines Auto in das Dach eines Schuppen eingebaut. Auf die Idee muss man erstmal kommen.

https://www.google.de/maps/@-33.4545072,-70.5337567,3a,75y,12.51h,79.7t/data=!3m6!1e1!3m4!1sOPRGZ4mCm-ccsnsikP-rUA!2e0!7i13312!8i6656


Den Blick auf Puenta Alfalfal finde ich ja schon allein aufgrund des Namens einfach super!
https://www.google.de/maps/@-33.5044013,-70.1964079,3a,78y,19.96h,92.97t/data=!3m6!1e1!3m4!1sksbn7SNLaMCP99cufargmQ!2e0!7i13312!8i6656!6m1!1e1

Fußball spielt hier auch keiner mehr so oft:

https://www.google.de/maps/@-33.5056982,-70.1992442,3a,75y,356.48h,88.25t/data=!3m6!1e1!3m4!1sWm_fY00QYbEDhmH3mxqIBw!2e0!7i13312!8i6656
Das sind mal Aussichten. 
Chilene müsste man sein. 


https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plaza_La_Reina.JPG

Freitag, 26. Februar 2016

Peter Lustig ist tot.

Peter Lustig ist tot
http://www.zeit.de/kultur/film/2016-02/peter-lustig-kinder-geruecht/komplettansicht
Das Gesicht von Löwenzahn ist tot. Sehr traurig. 
Der Artikel ist sehr interessant. Kinder mochte er trotzdem. Ist mir egal. Ich fand Peter Lustig klasse. Egal wen er mochte oder nicht.


Hier noch zum Ablenken was Lustiges:

And now, 15 minutes of Worf's ideas getting shot down by everyone on The Next Generation
http://io9.gizmodo.com/5886955/and-now-15-minutes-of-worfs-ideas-getting-shot-down-by-everyone-on-the-next-generation?utm_medium=sharefromsite
Einfach nur großartig! (Für Star Trek Fans)


Jimmy Kimmel - Mean Tweets - Music Edition #3
Sehr amüsant. Die Reaktion von Mumford & Sons gefällt mir am besten.







Donnerstag, 12. März 2015

Jürgen und die Zeit-Diebe

"Jürgen und die Zeit-Diebe" wird der Titel meines neuen Kinderbuchs. Darin geht es um den kleinen Peter und seine spannenden Erlebnisse auf einer norwegischen Lachsfarm. "Ruck zuck, hast'n Lachs" ist dort das Motto und Peter hat viel Spaß bei der Arbeit. Peter ist ein deutscher Einwanderer und hat leider viele Probleme die norwegische Sprache zu erlernen. Das gefällt Jürgen, einem anderen deutschen Immigraten, überhaupt nicht. Zusammen mit einer Gruppe patriotisch-nationalistischer-norwegischer Zeit-Diebe überfällt er an einem Sonntagabend die Lachsfarm und bringt Peter um. Das spannende Gerichtsverfahren ist dann der eigentliche Hauptteil meine Kinderbuchs. Könnte ein Knaller werden.

Neulich bei Netto wäre ich fast auch ein Zeit-Dieb geworden. Um genau zu sein wäre ich ein "Die Zeit"-Magazin-Dieb geworden, denn offensichtlich ist einem anderen Kunden aus der Zeit sein Zeit-Magazin gefallen. Also genau der Teil der Zeit, den ich am ehesten lese und am meisten mag. 
Im Zeitschriftenbereich von Netto liegen oft Beilagen und Prospekte herum, die aus den Zeitungen gefallen sind. Durch die Lektüre der neuesten Prospekte von Saturn und Media Markt, kann ich die lange Wartezeit an der Kasse besser überbrücken. Teilweise habe ich, wenn ich das Prospekt interessant fand und es bis zum erreichen des Kassenbands nicht "geschafft" hatte, einfach eingesteckt. Da das Prospekt letztlich am Ende des Tages von einem Netto-Angestellten ohnehin in den Mülleimer geworfen worden wäre, hatte ich dabei nie ein schlechtes Gewissen. Aber bei einem lose herum liegenden "Die Zeit"-Magazin war, alleine aufgrund der langen Warteschlange, die Versuchung wieder mal sehr groß! Aber da es eben nicht bloß ein Prospekt sondern Bestandteil der "Die Zeit" ist, habe ich es einfach nicht fertig gebracht das Heft zu nehmen. 
Ich glaube es steckt noch ein wenig Anstand in mir.
Oder Blödheit. 
Eins von beiden muss es sein.

Sonntag, 8. Februar 2015

Der anklagende Blick der Zeit

Da ich Deutscher bin, stehe ich auf Sparen. Ich finde es geil, wenn ich irgendwas billiger als andere bekomme und noch besser ist es, wenn der Preis danach wieder steigt, denn nur dann hat man das Gefühl ein wirkliches Schnäppchen gemacht zu haben. Mit dieser Denke bin ich nicht alleine, aber wirklich gut ist das für unser Land bestimmt nicht.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich vor einigen Tagen das englische Ebook zu "Red Rising" (z.B. hier erhältlich) für gerade mal 99 Cent bekommen habe!! Und zwei Tage später war es überall wieder nur zum Normalpreis erhältlich! Großartig! Auf so was stehe ich! Und ich lese es tatsächlich! Bin schon bei 28%.

Günstig ist zwar toll, aber kostenlos ist noch besser! Das denken viele und scheinbar auch ich. 

Und daher muss natürlich auch hin wieder ein kostenloses "Die Zeit"-Probe-Abo bestellt werden! Praktischerweise erhalte ich solche Angebote immer genau dann, wenn ich eigentlich keine Zeit habe "Die Zeit" zu lesen. Aufgrund von Stress in der Arbeit oder aufgrund von vielen anderen Gründen.
Logischerweise stapeln sich dann immer die ungelesenen Ausgaben noch originalverpackt in Folie in meinem Zimmer und starren mich mit ihrem fordernden Blick an. Sie scheinen zu sagen:

"Alter, du hast studiert, ey! Lies mich jetzt oder ich mach dir Papercut!"

Aber ich mach es nicht. Nach ein paar Wochen entnehme ich dann die "Die Zeit"-Magazine - denn die lese ich dann tatsächlich - und die eigentlichen Zeitungen fliegen in die Tonne.
Das ist erschreckenderweise tatsächlich schon ein paar mal passiert und eigentlich echt peinlich, aber ich bin der Meinung, dass ich es hier mal offenbaren sollte.

Ein Glück dass ich es nun getan habe.

np:  BRMC - "Feel it now"





Dienstag, 6. Januar 2015

Montag, 15. Dezember 2014

Zeitenänderungen

Das Jahr ist echt schnell vorbeigegangen. Das dachte ich mir neulich.
Danach dachte ich mir, dass ich nun auch einer von denen bin, die genau das denken.
Kann ich mich ja auch gleich über das Wetter beschweren. 
Auch das tue ich.
Trotzdem war das Jahr wirklich schnell vorbei. Kürzlich habe ich noch darüber nachgedacht, dass ich mich erst neulich bei meiner Versicherung beschwert hätte, dass die dynamische Beitragsanpassung meine Betriebsrente zu hoch sei, da ich mir den neuen Beitrag gar nicht leisten kann. Dabei ist das auch schon wieder fast zehn Monate her. 
Und jetzt flattert mir ein Brief in den Briefkasten, in dem eben jene Versicherung mir schon wieder eine dynamische Beitragsanpassung reindrücken will. Wahrscheinlich wäre es sogar sinnvoll, diese zu akzeptieren, aber leisten kann ich es mir immer noch nicht. Letztlich hängt aber mein Rentner-Dasein davon ab. 
Es ist die Entscheidung, ob es dann in Zukunft ein 6-Bett-Zimmer oder ein 5-Bett-Zimmer im Pflegeheim werden wird. 
Oder vielleicht sogar ein 4-Bett-Zimmer? Ein bisschen Luxus im Alter wäre doch auch was Feines.
Also werde ich wieder Widerspruch einlegen (müssen), da das Jahr schon wieder vorbei ist. Im Prinzip kann ich mir daher also eine zeitliche Einteilung des Jahres erstellen, bei der ich als Grundlage meinen Beschwerdebrief-Rhythmus nehme. 

Willkommen in der Bürokratie und willkommen in der Realität. 
Erschreckend und deprimierend. 

Ja, hier, sie hatten gerufen?


Sonntag, 16. November 2014

Dieser Druck!

Hm, seit Freitag liegt nun die erste meiner drei kostenlosen Ausgaben von "DIE ZEIT" herum. Ungelesen. Das Wochenende ist fast vorbei und ich hab die Folie noch nicht mal abgemacht!
Fürchterlich.
Und man ist doch gebildet und hat doch diesen Druck dass jetzt auch schnellstmöglich zu lesen. Achherje....



Freitag, 19. September 2014

Ein soziales Pflichtjahr für alle?

Ein sehr interessanter Artikel:

http://www.zeit.de/2014/37/freiwilliges-soziales-jahr-plaedoyer

An mir ging dieser Kelch ja vorüber und ich war immer ein Befürworter der Abschaffung der Wehrpflicht. Und ich bin es immer noch.
Ich hatte mich ja seinerzeit mit Händen und Füßen gegen den Wehrdienst bzw. den Zivildienst gewehrt und tatsächlich waren  meine Beweggründe eher profan:
Es war nicht gerecht!


Wieso konnte man als "dritter Bruder" sich davon drücken? Mit welcher Begründung?
Wieso wurden Frauen nicht verpflichtet?
Und wieso gab es soooo viele Ausnahmeregelungen?
Und wieso wurden (gerade in den letzten Jahren kurz vor der Abschaffung der Wehrpflicht) so viele Kandidaten einfach ignoriert?


Hätte es all diese Sonderregelungen nicht gegeben, hätte man sich damit wohl arrangiert und es einfach gemacht. Ich eingeschlossen, denn ich hätte ja keine Wahl gehabt.

Vielleicht sollte man ein solches Pflichtjahr für alle Bürger doch mal wieder in Erwägung ziehen.

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:2june2006_142.jpg

Dienstag, 12. August 2014

Was soll Anouk lernen?

Wenn ihr ein wenig Zeit und Interesse am alltäglichen Berlin habt, dann empfehle ich diesen Artikel aus der Zeit:

http://www.zeit.de/2014/30/grundschule-berlin-kreuzberg

Ein tldr kann man hier gar nicht anbieten, aber ich probiere es mal:
Deutsches Akademikerpaar lebt in Kreuzberg und steht bei der Einschulung des eigenen Kindes vor dem klassischen Dilemma, ob man das Kind auf die übliche heruntergekommene Schule in der Nachbarschaft schicken soll, oder ob man, weil man es sich leisten kann, lieber auf eine normale und/oder (Privat-)Schule flüchtet.
Sie entscheiden sich für die problematische Schule gleich nebenan und der Artikel begleitet das Kind ein Jahr lang. 
Vieles kommt genau so wie man es erwartet, aber vieles auch nicht. 
Sehr lesenswert!
Anouk wohnt mit ihren Eltern in einem neu gebauten Quartier, die Mehrfamilienhäuser reihen sich um einen großen Garten. Anouk schiebt ihre kleine Schwester Siri in einem Leiterwagen zwischen Bäumen hindurch, längst sind sie außer Sichtweite der elterlichen Terrasse. "Das ist okay", sagt Anouk, "sie wissen ja, dass ich auf Siri aufpasse." Von außen kommt man hier nicht rein. Anouks Eltern haben sich ein wenig Kleinstadt in die Großstadt geholt. Aber abschirmen wollen sie sich auf keinen Fall.


 Die linksorientierte Mittelschicht schickt ihre Kinder lieber in eine Klasse zur Integration von Kindern mit Downsyndrom als in eine zur Integration arabischer Kinder mit Sprachdefizit. Während man in den einen eine Bereicherung für das eigene Kind sieht, empfindet man die anderen offenbar als Bedrohung für den Lernfortschritt.


Donnerstag, 19. September 2013

Korea vs. Korea

Auf der Website von "Die Zeit" gibt es eine tolle Fotoserie zum Thema Nord- und Südkorea zu sehen:
http://www.zeit.de/reisen/2013-09/fs-korea-korea-dieter-leistner-gestalten


Allein aufgrund solcher Fotos sind das Länder, die ich wahnsinnig gerne besuchen würde. Aufgrund der schrägen Parallelen zur deutschen Vergangenheit, könnte das wirklich sehr interessant sein.
Und in Südkorea sind natürlich die koreanischen Teriyaki-Varianten, Bibimbap oder das ganz "normale" koreanische BBQ schon eine Reise wert.

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:
Korean_barbeque-Galbi-12.jpg

Dienstag, 16. Juli 2013

Mein Haus, mein Auto, mein Schwanz

Die Zeit listet hier ein paar interessante Thesen und/oder Mythen/Stereotypen zu Hochschulabsolventen auf:

http://www.zeit.de/studium/studienfuehrer-2013/arbeitsmarkt-jobmythen

Das übliche Geisteswisschaftler-Bashing darf natürlich wieder nicht fehlen. Ist das eigentlich auch schon Rassismus? Hochschul-Rassismus? Darf ich mich als 3/4-Geisteswissenschaftler vollwertig diskriminiert fühlen?

Einiges davon wirkt etwas abstrus und manches ist einfach falsch. Gerade Nummer 11 passt gar nicht. Ich halte FHs für die Job-und-hohes-Gehalts-Garantie-Maschinen schlechthin. Alle FH-Absolventen, die ich kenne, verdienen weitaus mehr als ich. Und ich habe sogar einen Uni-Abschluss von einer vermeintlichen Elite-Uni.
Demnach sind meine empirischen Daten den Recherchen der Zeit weitaus überlegen.
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:
Hakodate_Asaichi_Hokkaido_Japan08s3.jpg

Freitag, 7. Dezember 2012

Samstag, 10. November 2012

Geburtstagsprügel

Am Geburtstag gibt es statt Geschenke lieber schwere Körperverletzung.
Wieder mal so eine kulturelle Bereicherung, die ich nicht ganz so hilfreich finde. Aber hey, wie sagt es einer der Täter so schön:
"Mann, das haben die Deutschen nicht gecheckt!"


Und auch in Neukölln wohl nichts Neues:


Wieso wundert mich das eigentlich überhaupt nicht?

Mittwoch, 30. Mai 2012

Entfristet!

Es ist vollbracht!
Heute vor zwei Wochen wurde mir die frohe Botschaft mitgeteilt. Nein, ich habe nicht an Pfingsten den heiligen Geist empfangen.
Stattdessen wurde mir mitgeteilt dass meine Probezeit vorzeitig beendet ist! Und als kleines Schmankerl wurde mein Vertrag auch gleich noch in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis umgewandelt. Wahnsinnn! Endlich unbefristet!
Ich hatte zwar schon eine Weile damit gerechnet, aber als ich es dann schriftlich hatte, war die Erleichterung schon sehr groß.
Da passt ja diese Meldung von gestern ganz gut dazu:


Weniger befristete Verträge bei Neueinstellung


Auch wenn die Überschrift irreführend ist, denn die Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse ist schließlich immer noch auf Rekordniveau. Schönen Dank auch an Rot-Grün. Wobei es offensichtlich ist, dass es mit Schwarz-Gelb viel schlimmer gekommen wäre.

Wie auch immer, ich bin endlich auch unbefristet. Ich freue mich!
Durch die Sicherheit meines Arbeitsplatzes habe ich nun die Möglichkeit die Pläne meines Mentors stärker einzubringen und meine Firma mit seinen radikalen Ideen zu unterwandern. Endlich!

Dienstag, 29. Mai 2012

Die Ehre der Männer ist immer das Elend der Frauen

Feridun Zaimoğlu ist ein Mensch voller Wut und er schreit sie lauthals heraus. Meistens sagt er dabei sogar noch viele wahre und sinnvolle Dinge. Toll!
Der Mann ist prädestiniert für ein ein Denkmal und/oder eine eigene Straße.

http://www.zeit.de/2011/43/50-Jahre-Migration-Zaimoglu


Sie reden von Mut und Einsatz. Ehre. Ich pfeife auf ihre Ehre. Die Ehre der Männer ist immer das Elend der Frauen.


Ich habe gesehen, wie hart es meine Eltern hatten. Worauf sie verzichten mussten. Sie haben sich halb totgeschuftet. Mein Vater bei BASF in Ludwigshafen, später in einer Metallfabrik in Berlin. Meine Mutter als Putzfrau. Ach, diese großartigen Frauen. Diese türkischen Trümmerfrauen. Sie werden nicht gewürdigt, diese wunderschönen Frauen.