Mittwoch, 29. Dezember 2010

Geisteswissenschaftler sind die besseren Manager!

Ganz klar!
In Großbritannien hat man das schon lange erkannt, aber in Deutschland gibt ihnen (noch) niemand eine Chance.
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,734056,00.html
Selber Schuld kann man da nur sagen.
Da Deutschland in absehbarer Zeit die Fachkräfte ausgehen werden, wird man sich in Zukunft wohl umstellen müssen. Und das ist gut so.
Dann wird man wohl durchaus Interesse an einem astreinen 1er Absolventen der Geisteswissenschaften haben, als an einem lustlosen Wirtschaftswissenschafler der mit Ach und Krach noch eine 2 hinbekommen hat.
Zum Ende des Jahres ist das doch noch mal eine schöne Nachricht.
Die Zukunft kann kommen :-)

9 Kommentare:

  1. Kann ich nächste Woche mit deiner Bewerbung rechnen? :-)

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  2. Natürlich!
    Aber nur wenn ich Manager werde ;-)

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  3. Musst du wohl, Steuerberater kannst du nur mit einem wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichen Studium oder einer kaufmännischen Ausbildung werden.

    Am besten du lernst schon mal die Erwerbsregel, sofern noch nicht geschehen:
    http://de.memory-alpha.org/wiki/Erwerbsregeln_der_Ferengi

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  4. Hmja, also im Bereich Steuern will ich die Vorteile einer fachspezifischen Ausbildung auch gar nicht in Frage stellen, aber in vielen anderen Bereichen sollte man sich Quereinsteigern nicht verweigern.

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  5. Es kommt sicherlich drauf an, auf welcher Position ich wen haben will.

    Wenn ich einen Stelle für einen Spezialisten habe, sei es im Recht/Steuerrecht/Informatik/Ingenieurwesen/Pharma oder anderen Bereichen, dann stelle ich jemanden ein, der die entsprechende Ausbildung mitbringt und nicht jemanden, den ich - wie im Artikel beschrieben - erst drei Jahre ausbilden darf. Gerade klein und mittelständische Unternehmen können sich so etwas nicht leisten.

    Im Bereich Management/Vorstand/Geschäftsführung kann ich mir einen Geisteswissenschaftler schon vorstellen, da er dort nicht dieses Fachwissen/Detailwissen benötigt, dass in den entsprechenden Bereichen/Abteilungen vorhanden ist. Grundlagen der BWL braucht es natürlich trotzdem, ohne die geht es einfach nicht.

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  6. Das ist ja genau das was ich gemeint habe.
    Geisteswissenschaftler ins Management!

    Im Bereich Consulting werden sie ja schließlich auch akzeptiert. Ab und zu. Könnte noch viel öfter sein.

    Eine Brücke die ein Geisteswissenschaftler, und nicht ein Ingenieur, geplant hat, würde ich auch nicht betreten.
    Bei Medikamenten die von Nicht-Pharmazeuten kommen wäre ich auch vorsichtig ;-)

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  7. Und wie gesagt, ich wollte damit niemals deinen Berufsstand abwerten.
    So lange sich die FDP in diesem Punkt nicht durchsetzt, wird es wohl niemals ein Steuersystem geben dass auf einen Bierdeckel passt.
    Und selbst wenn sich sich die FDP durchsetzen würde, dann würden die 10.000 Lobbyisten mit denen sich die FDP ganz besonders gut versteht (siehe auch Hotellerie) dafür sorgen, dass das Steuersystem genauso kompliziert wie vorher ist ;-)

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  8. >> Und wie gesagt, ich wollte damit niemals deinen Berufsstand abwerten. <<
    Das will ich dir auch geraten haben ;-)


    Zum Thema Steuervereinfachung zitiere ich einfach mal Klaus Tipke, Ein Ende dem Einkommensteuerwirrwarr?, Seite 22/23:

    "Fritz Schäffer/CSU war der erste Finanzminster der BRD (1949-1957), wohl auch der erste Steuerpolitiker, der eine Vereinfachung der Steuergesetze für nötig erklärte. Sein Nachfolger Franz Etzel (1957-1961) berief eine "Einkommensteuerkommission" mit dem Auftrag, das Einkommensteuergesetz zu "durchforsten", (...). Wesentliche Änderungen gingen von ihm aber nicht aus."

    Das war jetzt vor 50-60 Jahren und bis heute hat sich nichts getan, ganz im Gegenteil.

    Selbst wenn man das Steuerrecht vereinfachen würde, würde das Steuerrecht als Fachsprache für viele unverständlich bleiben, weil sie es einfach nicht gewohnt sind, mit Gesetzen zu arbeiten. So hat Klaus Tipke den (relativ einfachen) Entwurf von Kirchhof juristisch ungeschulten Personen vorgelegt, mit dem Ergebnis, dass die es auch nicht verstanden haben.

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  9. Hiermit möchte ich offiziell den Berufsstand der Steuerberater abwerten!

    *ABWERT*

    *ABWERT*


    *ABWERT*


    So, ich habe meinen Teil dazu beigetragen ;-)


    Na ja, aber gut zu wissen dass wir wohl niemals ein einfaches Steuersystem haben werden können, da es - dank der Lobbyisten - nicht umsetzbar ist.
    Damit sind Ein-Themen-Parteien wie die FDP eigentlich Kein-Themen-Parteien und damit unwählbar geworden.
    Wir hatten es ja geahnt ;-)

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