Neulich hat mich ein Freund an eine Begebenheit von vor rund 13 bis 14 Jahren erinnert. Eine Anekdote mit einem Detail ("Waldsaufen") an das ich mich in diesem Moment beim besten Willen nicht mehr erinnern konnte. Ich wusste zwar die Anekdote zuzuordnen, aber mit dem Detail konnte ich nichts anfangen.
Zunächst habe ich dafür meine bereits einsetzende Demenz verantwortlich gemacht.
Das liest sich jetzt im Übrigen witziger, als es tatsächlich ist. Ich habe wirklich manchmal das Gefühl, dass bei mir in diesem Punkt irgendwas nicht okay ist. Womöglich bin ich auch einfach gestresst, aber trotzdem denke ich oft, dass ich mir erstaunlich wenig merken kann.
Aber eventuell habe dieses Detail auch verdrängt. Ein paar Stunden später lag ich im Bett und konnte mich plötzlich an allerhand Details des besagten Abends erinnern. Und auch ein paar der Weisheiten die ich an jenem Abend von mir gegeben haben. Damals habe ich noch Alkohol getrunken.
Ja ja, ich weiß, dass es so klingt als ob ich Alkoholiker wäre, wenn ich solche Sätze von mir gebe. Aber ich kann damit leben. Bin ja keiner. Ich habe ganz andere Sorgen.
In jedem Fall habe ich an jenem Abend womöglich etwas zu viel getrunken und daher auch allerhand Schwachsinn von mir gegeben. Nichts wirklich Schlimmes, sondern vor allem vermeintlich lustige Dinge. Trotzdem habe ich es wohl verdrängt, weil es mir scheinbar unangenehm war, was ich gesagt habe.
Als ich dann später so im Bett lag, dachte ich vor allem darüber nach, dass es faszinierend ist, dass jeder Mensch von einem anderen Menschen, den er schon lange kennt, vielleicht rund drei oder vier spezifische Erlebnisse in seiner Erinnerung abspeichert. Es sind natürlich viel mehr allgemeine verbindende Erinnerungen, aber ich denke es gibt definierende Erinnerungen, die einem dabei helfen einen anderen Menschen innerhalb der eigenen Wahrnehmung schnell einzuordnen. Und ich denke dass es nur drei oder vier Ereignisse sind, die dabei besonders definierend sind. Die könnte ich bei fast jedem Menschen in meinem näheren Umfeld sofort aufzählen. Und das sind innerhalb meiner Erinnerungen nicht wirklich schlimme Ereignisse, aber es sind nicht immer wirklich schmeichelhafte Ereignisse und Erlebnisse. Aber sie sind definierend und nach meiner Auffassung passend und darauf kommt es an.
Und wenn wir jetzt zurückkommen zu der Frage warum ich denn dann tatsächlich noch rund 15 Minuten wach im Bett lag, dann ist es die Folgende:
Was sind die definierenden Ereignisse, die andere Menschen mit mir verbinden?
Und würde man das wirklich wissen wollen?
Im oben genannten Beispiel wäre die Erinnerung zum Thema "Waldsaufen" sogar witzig. Ich glaube damit könnte ich leben, solange es nur eine der Erinnerungen wäre und nicht die anderen Erinnerungen auch alle mit alkoholischen Abstützen verbunden wären
Aber ich denke, dass man die tatsächlichen Ereignisse lieber gar nicht so genau wissen möchte, da man sie wahrscheinlich viel zu tief vergraben hat. Und zwar viel tiefer als die "Waldsaufen"-Aktion.
Mir fallen dabei nämlich so viele unsägliche Peinlichkeiten, Unverschämtheiten und wirklich asoziale Verhaltensweisen aus meiner Vergangenheit ein, dass ich mir echt nicht ausmalen möchte, wie andere Menschen mich in ihrer Wahrnehmung be- und verurteilen. Und das wahrscheinlich zu recht. Es gibt es echt viele Dinge in meiner Vergangenheit, die ich gern ungeschehen machen oder mich dafür entschuldigen wollen würde, aber das geht nicht, da man damit wahrscheinlich alles viel schlimmer machen würde. Vergangenheit ist scheiße.
Na ja, entschuldigen wäre wohl möglich, ABER jeder Psychologe würde sagen: Hör bloß auf mit so einem Scheiß! Einfach weitermachen. Nicht grübeln, einfach machen!
Dumm fickt gut. Dumm bekommt auch keine Depressionen. Also auf ins Gefecht!
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Samstag, 29. Oktober 2016
Mittwoch, 6. Januar 2016
Köln...
Es ist einfach nur widerlich, traurig und erschreckend was da in Köln an Silvester los war.
Ich finde diesen Kommentar dazu sehr passend:
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kommentar-mitten-in-koeln-13999029.html
Warum auch immer, fällt mir aber bei der Gelegenheit auch ein, dass man mal diesen Link posten sollte:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/eu-studie-jede-dritte-frau-ist-opfer-von-gewalt-1.1904508
Und dieser Link könnte auch nicht schaden:
http://bildkorrektur.tumblr.com/
Ich finde diesen Kommentar dazu sehr passend:
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kommentar-mitten-in-koeln-13999029.html
Warum auch immer, fällt mir aber bei der Gelegenheit auch ein, dass man mal diesen Link posten sollte:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/eu-studie-jede-dritte-frau-ist-opfer-von-gewalt-1.1904508
Und dieser Link könnte auch nicht schaden:
http://bildkorrektur.tumblr.com/
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Dienstag, 2. Dezember 2014
"Original Pirate Material" - The Streets
Vor ziemlich genau elfeinhalb bis zwölf Jahren habe ich des Öfteren das Album "Original Pirate Material" von The Streets angehört, denn das Album ist großartig.
http://en.wikipedia.org/wiki/Original_Pirate_Material
Aber es ist wirklich ein Album seiner Zeit und klar erkennbar ein Debüt. So gut war Mike Skinner eigentlich nie wieder. Klar, bei jedem Album gab es meist 1-2 gute Songs, aber irgendwie war es einfach "nur" gut. Mehr auch nicht.
Aber "Original Pirate Material" war großartig, großartig, großartig!!!
http://en.wikipedia.org/wiki/Original_Pirate_Material
Aber es ist wirklich ein Album seiner Zeit und klar erkennbar ein Debüt. So gut war Mike Skinner eigentlich nie wieder. Klar, bei jedem Album gab es meist 1-2 gute Songs, aber irgendwie war es einfach "nur" gut. Mehr auch nicht.
Aber "Original Pirate Material" war großartig, großartig, großartig!!!
Sonntag, 24. August 2014
U8 - Ab jetzt wieder für alle und komplett
Juchhu...
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berliner-nahverkehr-bvg-ueberrascht-gleich-dreifach-mit-guten-nachrichten/10353804.html
Juchhu?
Nein, eigentlich gar nicht. Selbst als die U8 auch mir noch zur Verfügung stand, habe ich versucht sie so wenig wie möglich zu nutzen, denn diese U-Bahnlinie ist die dunkelste, dreckigste, Junkie- und Dealer-verseuchteste und abartigste Linie der ganzen Stadt.
Tagsüber kann es eine passable Alternative sein, um zum Alex zu gelangen, aber das muss auch nicht sein...
Gespannt bin ich ja vor allem auf diese Aussage:
Eventuell ist ja tatsächlich dauerhaft ein Sicherheitsdienst vor Ort und hat die nötigen Befugnisse jeden Problemfall umgehend zu bearbeiten.
Wäre doch schön, wenn ich mal falsch liegen würde.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berliner-nahverkehr-bvg-ueberrascht-gleich-dreifach-mit-guten-nachrichten/10353804.html
Juchhu?
Nein, eigentlich gar nicht. Selbst als die U8 auch mir noch zur Verfügung stand, habe ich versucht sie so wenig wie möglich zu nutzen, denn diese U-Bahnlinie ist die dunkelste, dreckigste, Junkie- und Dealer-verseuchteste und abartigste Linie der ganzen Stadt.
Tagsüber kann es eine passable Alternative sein, um zum Alex zu gelangen, aber das muss auch nicht sein...
Gespannt bin ich ja vor allem auf diese Aussage:
Die drei sanierten Stationen Boddinstraße, Leinestraße und Hermannstraße pries die BVG gestern als „hell, freundlich, sicher und barrierefrei“Ich habe da meine Zweifel... Aber ich lasse mich auch gerne überraschen.
Eventuell ist ja tatsächlich dauerhaft ein Sicherheitsdienst vor Ort und hat die nötigen Befugnisse jeden Problemfall umgehend zu bearbeiten.
Wäre doch schön, wenn ich mal falsch liegen würde.
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| http://commons.wikimedia.org/wiki/File: Berlin_-_U-Bahnhof_Leinestra%C3%9Fe_-_ Linie_U8_(6529500433).jpg |
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Sonntag, 2. Februar 2014
Sonntag, 21. April 2013
Das ist sooooo typisch
Er ist schon lange weg, aber die Nachwirkungen seiner dämlichen Ideen machen sich nun deutlich spürbar.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/berliner-hauptbahnhof-marode-neubauten-machen-der-bahn-zu-schaffen-a-895453.html
Dieser Mann gehört zu Paradebeispielen eines überbezahlten und völlig inkompetenten schmierigen Managers. DAS sind die Leute auf den die Medien gerne mehr herumhacken könnten. Stattdessen wird immer über Politiker gemeckert, die letztlich nicht mal ansatzweise so viel verdienen und die im Gegensatz für ihren Job brennen. Und nur deshalb geben sie sich mit so wenig Geld überhaupt zufrieden. Eine Manager von diesem Kaliber würde für so ein Gehalt ja noch nicht mal das Telefon abheben.
In jedem Fall zeigt dieser Artikel mal wieder wieso eine Bahnprivatisierung absolut falsch ist. Wer etwas anderes denkt, ist bescheuert und realitätsfern.
Komisch dass die Grünen nicht für die Privatisierung der Bahn sind. Die FDP ist es doch auch.
Verwirrend...
Passend zum Thema "immer schön billig" ist auch dieser nette Artikel über einen beliebten deutschen Discounter sehr lesenswert:
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article115415142/Wie-wenig-Geld-es-fuer-einen-Vollrausch-braucht.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/berliner-hauptbahnhof-marode-neubauten-machen-der-bahn-zu-schaffen-a-895453.html
Dieser Mann gehört zu Paradebeispielen eines überbezahlten und völlig inkompetenten schmierigen Managers. DAS sind die Leute auf den die Medien gerne mehr herumhacken könnten. Stattdessen wird immer über Politiker gemeckert, die letztlich nicht mal ansatzweise so viel verdienen und die im Gegensatz für ihren Job brennen. Und nur deshalb geben sie sich mit so wenig Geld überhaupt zufrieden. Eine Manager von diesem Kaliber würde für so ein Gehalt ja noch nicht mal das Telefon abheben.
In jedem Fall zeigt dieser Artikel mal wieder wieso eine Bahnprivatisierung absolut falsch ist. Wer etwas anderes denkt, ist bescheuert und realitätsfern.
Komisch dass die Grünen nicht für die Privatisierung der Bahn sind. Die FDP ist es doch auch.
Verwirrend...
Passend zum Thema "immer schön billig" ist auch dieser nette Artikel über einen beliebten deutschen Discounter sehr lesenswert:
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article115415142/Wie-wenig-Geld-es-fuer-einen-Vollrausch-braucht.html
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Samstag, 29. Dezember 2012
Noch ein paar schlaue Gedanken zum Ende des Jahres
Beispielsweise liefert uns die taz.de einen lesenswerten Beitrag zum Alkoholverzicht:
https://www.taz.de/Alkoholabstinenz/!108026/
Und diese Website hilft uns mit vielen wichtigen und wahren Lebensweisheiten:
http://de.webfail.at/image/dinge-die-gesagt-gehoeren-win-bild.html
https://www.taz.de/Alkoholabstinenz/!108026/
Und diese Website hilft uns mit vielen wichtigen und wahren Lebensweisheiten:
http://de.webfail.at/image/dinge-die-gesagt-gehoeren-win-bild.html
Sonntag, 27. Mai 2012
Ein vertrauter Anblick
Die Imbissbude "Zur Flugschneise", die in diesem Artikel in der taz beschrieben wird, sehe ich jedes Mal, wenn ich zum Flughafen Tempelhof fahre.
https://www.taz.de/taz-Serie
-Schillerkiez-/!92927/
Interessant dass ich erst durch diesen Artikel erfahre welche Menschen das eigentlich sind, die dort immer stehen und Alkohol trinken.
Auch wenn man das Gefühl vermittelt bekommt, dass man ein schlechter Mensch ist, weil man kein Interesse daran hat diese Menschen kennen zu lernen - siehe auch Betroffenheits-Journalismus, auch bekannt als Bild-"Journalismus"; insofern: Schande über euch, liebe taz! - bin ich trotzdem dankbar diesen Artikel gelesen zu haben, da ich nun die Bestätigung erhalten habe, warum ich dort noch niemals angehalten habe und es in Zukunft auch nicht werde.
Es grüßt
der schlechte Mensch*
Bildquelle: Google Street View
*Bist du jetzt betroffen über meine ehrlichen Worte?
https://www.taz.de/taz-Serie
-Schillerkiez-/!92927/
Interessant dass ich erst durch diesen Artikel erfahre welche Menschen das eigentlich sind, die dort immer stehen und Alkohol trinken.
Auch wenn man das Gefühl vermittelt bekommt, dass man ein schlechter Mensch ist, weil man kein Interesse daran hat diese Menschen kennen zu lernen - siehe auch Betroffenheits-Journalismus, auch bekannt als Bild-"Journalismus"; insofern: Schande über euch, liebe taz! - bin ich trotzdem dankbar diesen Artikel gelesen zu haben, da ich nun die Bestätigung erhalten habe, warum ich dort noch niemals angehalten habe und es in Zukunft auch nicht werde.
Es grüßt
der schlechte Mensch*
Bildquelle: Google Street View
*Bist du jetzt betroffen über meine ehrlichen Worte?
Montag, 12. September 2011
Ist dir wohl schon mal was passiert?
Wenn ich manchmal gefragt werde, wie es denn in Neukölln so ist, oder wie es mir dort so gefällt, dann will ich manchmal gar nicht antworten, da ich die Reaktionen auf meine Antwort (meistens) schon kenne und sie meistens auch nicht mag.
Vielleicht sollte ich es sogar irgendwann mal tun, denn was ist denn das bitte für eine saublöde Frage?
Wäre durch die Tatsache, dass mir mal etwas passiert wäre, meine Aussage als bedeutsamer einzustufen?
Da ich aber leider gerne rede, bekommt fast jeder meinen Senf zu hören, und gerade über den Norden Neuköllns habe ich selten etwas Gutes zu sagen.
Wenn ich von Neukölln schreibe oder spreche, dann meine ich eigentlich immer den Ortsteil Neukölln, auch bekannt als der Norden von Neukölln. Zur Verwaltungseinheit des Bezirks Neukölln gehören auch noch vier andere Ortsteile, und in denen gibt es einige sehr schöne Ecken. Britz, Buckow und Rudow haben durchaus einiges zu bieten, und genau deshalb spricht dort auch niemand von Neukölln, wenn man nach dem Wohnort fragt. Denn jeder Berliner weiß, dass Britz, Buckow und Rudow eben was völlig anderes (vor allem etwas erheblich besseres) als Neukölln sind, auch wenn sie zum Bezirk dazugehören. Wie es um die Bewohner von Gropiusstadt steht, kann ich nicht beurteilen, denn da war ich noch nicht.
Wenn ich dann von Neukölln spreche und auf die vielen Probleme hinweise, dann gibt es entweder Zustimmung, Abwägung oder Ablehnung meiner Aussagen. Mir ist alles recht, denn jeder soll und darf sagen was auch immer er oder sie will. Aber wenn ich über die Sicherheitsaspekte (vor allem bei Nacht) in dieser Ecke spreche, dann treibt es mich in den Wahnsinn, wenn die Leute dann irgendwann (meist ganz besorgt) fragen:
"Ist dir wohl schon mal was passiert?"
"NEIN, verdammt. Mir ist nichts passiert!" würde ich dann am liebsten schreien.
Vielleicht sollte ich es sogar irgendwann mal tun, denn was ist denn das bitte für eine saublöde Frage?
Wäre durch die Tatsache, dass mir mal etwas passiert wäre, meine Aussage als bedeutsamer einzustufen?
Muss man überfallen worden sein, um sich über über die nahezu nicht existente Polizeipräsenz in Nord-Neukölln beschweren zu dürfen?
Ist ein gebrochener Kiefer eine Art Mitgliedskarte, mit der man das Recht erwirbt, anmerken zu dürfen, dass auf allen Neuköllner U-Bahnhöfen der U8 hemmungslos und mehr als offen mit Drogen gehandelt wird?
(Bei der U7 schaut es im Übrigen nicht viel besser aus)
Muss man es ansonsten einfach hinnehmen?
Ist eine lebenslange Angst vor dem öffentlichen Nahverkehr (die man nach einem Überfall in einem Bus, einer Bahn,o.ä., garantiert hat) etwa die einzige Möglichkeit, um mal darauf hinzuweisen, dass es in dieser Gegend sehr viele Leute gibt, die nicht nur gewaltbereit (denn das bin ich auch), sondern einfach nonstop gewalttätig sind, und die sich vor (strafrechtlich nicht existenten) Folgen nicht im geringsten zu fürchten brauchen?
Und wieso darf man nicht auch auf den Zusammenhang von allgegenwärtigen Alkoholismus und Gewalttätigkeit hinweisen, der hier täglich immer wieder bewiesen wird?
Und ich will auch nicht bei der Imitation eines Drive-by-Shootings aufgrund eines Kriegs zweier arabischer Clans, angeschossen werden, bloß damit ich mitreden kann.
Denn dann, und nur dann wäre mir ja schon mal was passiert. Und nur dann hätten meine Worte auch Gewicht. Anscheinend.
Ja, schon klar, das ist nicht die Bronx in New York City. Aber es wäre doch toll, wenn man verhindern würde, dass sich Gegend irgendwann so anfühlt oder sogar so wird.
Aber nein - um noch mal auf die Frage zurück zu kommen - mir ist noch nichts (richtig Schlimmes) passiert in Neukölln.
Aber muss ich deswegen meine Klappe halten, wenn mir auffällt, dass hier so manches schief läuft?
Nein!
Ist ein gebrochener Kiefer eine Art Mitgliedskarte, mit der man das Recht erwirbt, anmerken zu dürfen, dass auf allen Neuköllner U-Bahnhöfen der U8 hemmungslos und mehr als offen mit Drogen gehandelt wird?
(Bei der U7 schaut es im Übrigen nicht viel besser aus)
Muss man es ansonsten einfach hinnehmen?
Ist eine lebenslange Angst vor dem öffentlichen Nahverkehr (die man nach einem Überfall in einem Bus, einer Bahn,o.ä., garantiert hat) etwa die einzige Möglichkeit, um mal darauf hinzuweisen, dass es in dieser Gegend sehr viele Leute gibt, die nicht nur gewaltbereit (denn das bin ich auch), sondern einfach nonstop gewalttätig sind, und die sich vor (strafrechtlich nicht existenten) Folgen nicht im geringsten zu fürchten brauchen?
Und wieso darf man nicht auch auf den Zusammenhang von allgegenwärtigen Alkoholismus und Gewalttätigkeit hinweisen, der hier täglich immer wieder bewiesen wird?
Und ich will auch nicht bei der Imitation eines Drive-by-Shootings aufgrund eines Kriegs zweier arabischer Clans, angeschossen werden, bloß damit ich mitreden kann.
Denn dann, und nur dann wäre mir ja schon mal was passiert. Und nur dann hätten meine Worte auch Gewicht. Anscheinend.
Ja, schon klar, das ist nicht die Bronx in New York City. Aber es wäre doch toll, wenn man verhindern würde, dass sich Gegend irgendwann so anfühlt oder sogar so wird.
Aber nein - um noch mal auf die Frage zurück zu kommen - mir ist noch nichts (richtig Schlimmes) passiert in Neukölln.
Aber muss ich deswegen meine Klappe halten, wenn mir auffällt, dass hier so manches schief läuft?
Nein!
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Mittwoch, 29. Juni 2011
Grüne Alkoholprobleme
Ich will nun nicht wieder in meine schlimme Kreuzzugs/Anti-Alkoholiker-Phase verfallen, aber es muss erwähnt werden…
Die Tatsache, dass ausgerechnet ein so wichtiger Mann der Berliner Grünen besoffen am Auto erwischt wird, und dann auch noch Widerstand gegen Polizisten leistet, ist einfach herrlich ironisch.
Im Tagesspiegel-Artikel wird auch so passend angemerkt, dass „sich die Grünen für eine Null-Promille-Grenze für alle Autofahrer stark“ machen.
Ein sehr sinnvoller Plan! Ja, auch ich unterstütze grüne Ideen, wenn sie ausnahmsweise mal gut sind!
ABER die klassischen Grünen-Wähler sind eben auch starke Weintrinker und daher kann man das als Grüner auf dem Papier zwar unterstützen, aber im täglichen Leben einfach ignorieren. Das verstößt eben gegen einige grüne Grundprinzipien ;-)
Das ist das gleiche wie mit der CDU und deren Schwulen- und Lesbenorganisation. Klar unterstützt der durchschnittliche CDUler das auf dem Papier, aber doch nicht im täglichen Leben…
Insofern muss man feststellen: Verlogenheit siegt. Immer!
Dienstag, 28. Juni 2011
Alkoholverbot in Berliner Bahnen gefordert
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) fordert ein Alkoholverbot
in den Berliner S- und U-Bahnen:
Und ich sage:
Ja, super Idee!
Bitte jetzt sofort und gleich. Ich unterschreibe alles.
Und ich bitte um harte Strafen für alle die dagegen verstoßen.
Ich bin gespannt, ob sich wenigstens eine der relevanten Parteien im Laufe des Berliner Abgeordnetenhaus-Wahlkampfs in dieser Thematik hervortut.
Nicht dass ich sie dann automatisch wählen würde, aber aktuell scheint dieses Thema ja eher virtuell zu sein.
Klar, wer will sich schon die Alkoholiker-Stimmen entgehen lassen?
Sind ja in Berlin allein schon rund 2 Millionen. Das ist ein Mord(s)-Potential.
Sonntag, 5. Juni 2011
Sicherheitshinweis: Bitte bleiben sie daheim!
Siehe auch: Tagesspiegel
Das größte Problem dass bei dieser ganzen Diskussionen nach Morden wie in Rostock immer ignoriert wird, ist letztlich Alkohol.
Und die gesellschaftliche Akzeptanz die mit den Folgen von Alkoholkonsum einhergeht. Interessanterweise gilt das aber auch nur für Teilbereiche.

Denn ein Autounfall unter Alkoholeinfluss wird härter bestraft als ein Autounfall ohne Alkoholeinfluss. Bei gewalttätigen Angriffen auf andere Menschen ist es häufig genau umgekehrt. Wer besoffen war, hatte sich ja schließlich nicht unter Kontrolle als er dem anderen gerade ins Gesicht trat und ihm damit sein restliches Leben versaut hat. Eine härtere Strafe wäre demnach absolut unangemessen. Konnte ja keiner ahnen dass man unter Alkoholeinfluss die Kontrolle verliert. Woher sollte man das auch wissen? Eine total neue Erkenntnis. Jeden Tag aufs Neue.
Autos sind demnach mehr wert als Menschen.
Ist auch verständlich, denn die Lobby der Automobilbranche ist weitaus einflussreicher.
Wer sich im Übrigen darüber wundert dass Autohersteller bei „Kein Alkohol am Steuer“-Kampagnen auffällig zurückhaltend sind, der ist sowieso nur ein Verschwörungstheoretiker.
Wäre ja noch schöner wenn man denken würde.
Dass Autoherstellern etwas daran liegt dass man ihre Autos schnellstmöglich zerstört, um dann wieder ein Neues kaufen zu müssen.
Nein, diese Strategie sollte man der Automobilindustrie nicht vorwerfen. Zumindest ich nicht.
Kommen wir zurück zum eigentlichen Problem: Alkohol.
Allein die Tatsache dass unsere Gesellschaft einen gesetzlich verankerten Sauf-Feiertag akzeptiert, ist schlimm genug. Männer/Vater/Herrentag. Wenn ich so was schon höre…
Letztlich könnte man es auf auch einfach Sauf-und-Komatag nennen. Weiß eigentlich jemand worum es bei Christi Himmelfahrt eigentlich ging?
Aber dass es derartige Situationen wie in Rostock nicht jedes Jahr und in einem viel schlimmeren Ausmaße gibt, grenzt sowieso an ein Wunder.
Und was die Gefahren des ÖPNV betrifft, so beschreibt es dieses Zitat aus dem RP-Online-Artikel recht gut:
Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, erklärte, die Prügelattacken seien zwar nicht häufiger geworden, jedoch erheblich brutaler. Er nannte es als gesellschaftspolitische Fehlentscheidung, die öffentlichen Verkehrsmittel "gewinnorientierten Privatunternehmern komplett zu übertragen. Und damit auch die Sicherheit."
Eben! Was interessiert Privatunternehmen denn die Sicherheit ihrer Fahrgäste?
Hauptsache sie bezahlen.
Hach ja, was sind wir wieder kritisch! Und das an einem Sonntag. Am Tag des Herrn.
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Mittwoch, 1. Juni 2011
Die Insel der roten Köpfe

Ich glaube Frau Petra Schellen hatte einen schlechten Tag als sie diesen Artikel über Helgoland geschrieben hat:
Völlig unabhängig davon was sie sich dabei gedacht hat diesen Artikel so zu schreiben, muss man feststellen dass er wirklich wunderbar gemein und bösartig geschrieben ist.
Da ich nicht betroffen bin, ist es einfach herrlich diese Volksverhetzung zu lesen.
Es ist davon auszugehen dass es mehrere offizielle Beschwerden geben wird, aber letztlich wird das alles im Sande verlaufen.
(Oh ja, noch mal fünf Euro für die Analogie-Kasse!)
Trotzdem frage ich mich wie wohl die Reaktionen gewesen wäre, wenn man nicht über Helgoländer so gemein geschrieben hätte, sondern stattdessen über _________.
Würde man ebenfalls so entspannt lachen? Darf man über _________ so gemeine Sachen schreiben? Oder geht das nur bei Helgoländern? Je kleiner die Minderheit, desto geringer der Schaden? Oder sind nur die Möglichkeit sich zu wehren etwas geringer?
Oder hat man als eventueller Alkoholiker nicht die Chance die Unterstützung der Wutbürger und Gutmenschen (auch bekannt als WuG) zu erhalten?
Nicht interessant genug? Nicht genug Konsens oder gesellschaftspolitische Sprengkraft?
Oder ist Alkoholismus einfach kein urgrünes Thema? Vielleicht weil man selbst betroffen ist?
Wer weiß.
Einstweilen verzieh ich mich auf den Fernsehturm und dreh die Drehgeschwindigkeit der (Disco)Kugel mal auf Stufe 11. Bis dann.
Donnerstag, 28. April 2011
Warnschüsse und Schüsse in den Ofen
An der Friedrichsstraße!!
Mann, das macht mich so fertig!
Mann, das macht mich so fertig!
Da ich an der HU studiert habe, war ich in den letzten Jahren sehr oft in dieser Gegend. Für viele Leute ist das nur eine beliebige Touristenmeile, aber ich bin dort wirklich gerne, denn ich habe dort eben so viel Zeit verbracht, da fast 90% meiner Kurse in Gebäuden in der direkten Umgebung dieser U-Bahnstation (und S-Bahnstation) stattfanden. Mir gefällt es dort einfach, trotz der Tatsache dass es dort immer so überlaufen ist. Möglicherweise nennt man das Nostalgie.
In jedem Fall war das für mich (gefühlt) einer der sichersten Ecken der ganzen Stadt. Und jetzt so was. Einfach nur schrecklich. Dieses blöde asoziale Pack!
Die politische Antwort hat (zum Glück?) nicht lange auf sich warten lassen.
Jetzt fordert die Union einen Warnschussarrest und ein Alkoholverbot in U-Bahnen:
Jetzt fordert die Union einen Warnschussarrest und ein Alkoholverbot in U-Bahnen:
Bei näherer Betrachtung fällt mir dabei jedoch auf, dass das meine Ideen sind. Ich habe das schon früher vorgeschlagen:
- Bei Gewalt in den Knast:
http://rerun666.blogspot.com/2011/03/eine-besseres-deutschland-ohne-gewalt.html
Bedient sich die Union jetzt an meinem Blog für ihre Politik?
Hm, damit könnte ich leben. Besser als sagen zu müssen dass mir die Ideen der Union gefallen, als dass der Union meine Ideen gefallen. Aber mit Plagiaten kennt man sich in der Union ja gut aus.
Viel mehr nervt mich dass sich die Sozialdemokraten nicht mal anständig dazu positionieren. Von denen erwarte ich da echt mehr.
Von den Grünen kommt natürlich wieder nur Schrott. Mehr als ein „Wir sind entsetzt“ kann man da nicht erwarten. Und man bekommt auch nicht mehr. Aber natürlich voll auf den ÖPNV als Wahlkampfthema setzten! Logo, wenn den dann keiner mehr benutzt weil man Angst haben muss dass man ermordet wird?!?
Grandios.
Grandios.
Wie schon im Fall der barbarischen Attacke in Lichtenberg werden ähnliche Fälle in dieser Stadt weiterhin dezent ignoriert werden. Bei 3,4 Millionen Einwohnern wird es bestimmt jemand anders erwischen.
Hier noch ein paar aktuelle Fälle die wir einfach ignorieren können:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/feuerwehr-bei-rettungseinsatz-massiv-behindert/4102520.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/jugendliche-ueberfallen-und-schwer-verletzt/4119430.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/jugendliche-ueberfallen-und-schwer-verletzt/4119430.html
Seufz.
Oder bin ich zu kritisch? Sollte man das vielleicht tatsächlich einfach ignorieren und verdrängen?
Oder muss man es hinnehmen und einfach "aushalten"?
(Schönen Gruß an Frau Marieluise Beck)
Ich weiß es auch nicht, aber mich nervt das alles ungemein.
(Schönen Gruß an Frau Marieluise Beck)
Ich weiß es auch nicht, aber mich nervt das alles ungemein.
Donnerstag, 14. April 2011
Willkommen in der Druckvorstufe
Ich könnte auch ins Bett gehen, aber ich bin nicht müde. Na ja, ein bisschen.
Oder was lesen? Hier liegt immer noch das Buch von Stuckrad-Barre rum. Könnte man ja mal weiter lesen.
Oder ich lese weiter bei www.smsvongesternnacht.de. Aber ich glaube das ist zu 90% erfunden. Außerdem sind das eh nur so Säufer-Geschichten und darüber kann ich nicht so richtig lachen. Oder nur manchmal.
Zum Beispiel gerade jetzt.
Ich glaube Rocky der gelbe Hund hat mehr Spaß als ich.
Aber mir ist so laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig.
Dienstag, 15. März 2011
Ein besseres Deutschland, ohne Gewalt
Die Reaktion auf Gewalttaten wie in Berlin-Lichtenberg müsste eigentlich eine "Null-Toleranz-gegen-Gewalt"-Strategie sein.
Gewalt sollte gesellschaftlich absolut geächtet sein.
Mein Vorschlag wäre dass man Gewalttäter sofort ins Gefängnis steckt. Und zwar prinzipiell alle. Und zwar bis zur Verhandlung und bis zum Urteil. Und bei entsprechendem Urteil logischerweise auch darüber hinaus.
DAS wäre abschreckend.
Und Alkohol- und Drogeneinfluss sollten keinen strafmildernde Wirkung haben, sondern ignoriert werden. Eigentlich sollte es die Strafe sogar verschärfen, aber das lässt sich nicht durchsetzen. Leider.
Aber dass eine Gewalttat "nicht so schlimm" ist weil der Angreifer besoffen war, ist für mich nicht im Geringsten nachvollziehbar.
Geschickt wäre es auch dann keine Grenze mehr zu "kleineren Rangeleien" zu ziehen, sondern prinzipiell jede Gewalttat die sich erkennbar sofort nachweisen lässt, entsprechend zu ahnden. Unabhängig davon ob sich die Leute gegenseitig anzeigen oder nicht.
Dazu sollten auch Kneipenschlägereien oder Prügeleien auf Dorffesten zählen. Eben jede Gewalttat. Dann würden sich auch der Hansi und der Schorsch zweimal überlegen ob sie sich beim Hintertupfinger Herbstfest unbedingt die Schädel einschlagen müssen weil sie beide mit der Rosi ficken wollen.
Ich denke das könnte zu einer gewaltfreien Gesellschaft ungemein beitragen.
Darf man heute so etwas eigentlich fordern?
Eine gewaltfreie Gesellschaft?
Sind derartige pazifistische Forderungen heutzutage noch tragbar?
Freitag, 8. Oktober 2010
Ein Straßenfest im September in Moabit
Und ein Zug für Kinder.

Berliner Straßenfest = Kommerzielles Straßenfest mit so wenig Fahrgeschäften wie möglich. Im Gegenzug gibt es jede Menge Stände mit Essen und noch mehr Stände mit Alkoholausschank. Wegen der regelmäßigen gewalttätigen Ausschreitungen nach und während derartiger "Feste" sind solche Veranstaltungen in Neukölln (zum Glück) mittlerweile verboten. Private "Kiezfeste" sind aber immer noch gestattet. Leider.
Mittwoch, 28. April 2010
Neulich in der dafür zuständigen Anlaufstelle
Heute gab es in der Cafeteria der Staatsbibliothek Spare Ribs mit BBQ-Sauce. Das ideale Essen um sich danach wieder ein paar alte wertvolle Bücher anzusehen. Ha, Scherz, lustig, nein, gar, nicht, bla.
Nee, war echt gut. Die meiste Zeit ist das Essen dort etwas zu teuer und etwas zu schlecht, aber das war sehr lecker und entsprechend zubereitet, so dass sich Knochen und Fett klar erkennen ließen und man tatsächlich nur das Fleisch essen konnte. Wieder ein Tier tot. Aber so sollen Rippchen sein. An genau die hatte offensichtlich auch die Küchenhilfe gedacht als sie die Tafeln beschriftete, denn da waren die Spare Ribs auf einmal Spare Rips.
Als ob hier im Blog alles richtig geschrieben wäre? Und du beschwerst dich über die schlechte Rechtschreibung von unterbezahlten Arbeitern der Gastronomie. Ist ja entsetzlich. Schande über dich.
Im Übrigen nerven mich Alkoholiker. Mann! Vormittags um 9:30 Uhr mit nem offenen Bier in der S-Bahn?! Was soll denn das?? Und so was muss ich mir jeden Tag ansehen.
Dann schau nicht hin, oder?
Kann ich, aber dann rieche ich die Leute immer noch. Und weibliche Ninjas in Neukölln nerven mich auch. Aber die trinken wenigstens keinen Alkohol. Na immerhin.
Samstag, 27. März 2010
Idioten aus Dortmund
Uach, das hat man davon... Da geh ich einmal an einem Samstag in die Bibliothek und schon sitzt man mit Fußballfans aus Dortmund in der selben Regionalbahn. Zwar nur für vier Minuten (vom Südkreuz zum Potsdamer Platz), aber das war schlimm genug. Es war fürchterlich!
Die Typen haben gestunken, waren laut, haben gegrölt, gesoffen, geschrieen und "gesungen". Einige Mitreisende wurden auch angepöbelt und angeschrien. Einfach so. Weil die Fans besoffen waren, und weil sie wohl nichts Besseres zu tun hatten. Mir tun die Leute Leid die so etwas länger als vier Minuten aushalten müssen. Ich meine, ich tat mir ja schon selber mehr als Leid, aber so was ist doch einfach unglaublich unangenehm. Wieso müssen wir uns so was gefallen lassen? Da verhält sich eine Minderheit richtig scheiße und terrorisiert die Mehrheit. Ich finde das nicht akzeptabel.
Ich habe mich in jedem Fall sehr darüber gefreut, dass bei Hertha gegen Dortmund nur ein Unentschieden heraus kam. Keine Gewinner, nur Verlierer, haha! Das habt ihr verdient ihr Penner! Ich hoffe ihr fühlt euch scheiße!
P.S.: Schönen Gruß an Frau M aus A. Bitte nicht persönlich nehmen. Ich weiß dass nicht alle Fußball-Fans so sind, aber die waren fürchterlich.
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Sonntag, 7. März 2010
Schlechte Woche

Das war eine sehr schlechte Woche, und deswegen war hier nichts los. Wir mussten kurzfristig auch für zwei Tage nach Franken fahren. Ab nächster Woche wird es wieder besser. Dann geht es auch wieder weiter in der Bibliothek. Muss ja. Und das ist auch gut so.
Auf der Rückfahrt sind wir mit dem Schönes-Wochenende-Ticket nach Hause gefahren und es war wie immer eine "große Freude"™.
Natürlich nicht, denn Zugfahren im Regionalverkehr ist grausam!
Und der Osten tut sich mit diesen ganzen (bereits um 8:30 Uhr) besoffenen Klischee-Neonazis wirklich keinen Gefallen. Schrecklich dass es die immer noch gibt und schlimm, dass sie wissen wie man einen Zug betritt.
Zum Glück hatten wir eine Gruppe aus zehn von diesen Arschlöchern nur eine knappe Stunde als Mitreisende an Bord. Dann mussten wir umsteigen. Noch länger wäre deren rassistische Scheiße und ihre beschissene (und viel zu laute) Musik auch nicht zu ertragen gewesen. War aber auch so schon schlimm genug. Deren konstanter Alkoholkonsum war auch sehr unangenehm und bestärkt mich in meiner Meinung, dass die Bahn den Alkoholkonsum im Nahverkehr wirklich verbieten sollte. Es hätte nur Vorteile! Ich glaube man sollte eine Bürgerinitiative diesbezüglich gründen.
Oder es wird einfach Zeit, dass ich Geld verdiene, damit ich mir Bahntickets im Fernverkehr leisten, und derartige Zusammentreffen mit Proleten auf ein Minimum begrenzen, kann. Mal kucken.
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