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Montag, 31. Dezember 2018

Der Jahresrückblick 2018

2018 ist vorbei und es war ein schlechtes Jahr. 
Kein sehr schlechtes Jahr wie 2017, aber allemal ein schlechtes Jahr. Ich glaube ich habe viel falsch gemacht in diesem Jahr. Aber ich weiß auch nicht, was ich anders, besser oder schlauer machen hätte sollen. Ich bin manchmal eben auch sprachlos und nicht in der Lage sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Wahrscheinlich bin ich nicht so schlau, wie ich denke, dass ich wohl bin.


Songs des Jahres:

Wie immer der Hinweis, dass ich Musik selten in den Jahren ihrer Veröffentlichung entdecke und/oder höre. Ich bin langsam.

A Perfect Circle - The Doomed

https://www.youtube.com/watch?v=SDvfbvuJtS8
Ich mag das Video immer noch sehr. A Perfect Circle - Disillusioned

Beck - Colors


Robyn - Dancing on my own


Depeche Mode - Black Celebration

...siehe auch langsam: Keine Ahnung wieso das an mal eben 30 Jahre an mir vorbei ging. Großartiges Lied. 

Haim - Want you back


LUI Hill - 5000 Miles


Missy Elliot - I'm better


Pink - What about us? 


Robin Schulz – OK (feat. James Blunt)

Sia - Elastic Heart

The Prodigy - Omen
Das kannte ich zwar schon vorher, aber das habe ich wirklich oft beim Sport gehört.

Sigur Rós, Arcade Fire, Kollektiv Turmstraße und Kraftwerk wurden dieses Jahr natürlich auch wieder viel gehört, aber beim Sport nicht so oft. Limp Bizkit und Linkin Park haben im Übrigen tolle Songs fürs Fitnessstudio. Aber das zählt dann wohl auch als...

guilty pleasure(s):


Die Toten Hosen - Wannsee


Cro - Unendlichkeit 


LGoony - Heilig


Na ja, was heißt hier schon "guilty"...  was ist bei LGoony gegen einen Text wie "Alles läuft schief, ich setz' alles auf Null, ich mach alles kaputt" einzuwenden? Bei "Ich trage Kronenleuchter um den Hals" war ich eigentlich schon dabei. Auf eine gewisse Art erinnert er mich an Mike Skinner bei seinem ersten Album. Und das meine ich absolut positiv, denn das Album war ein Knaller!


Außerdem könnte ich mich immer noch darüber amüsieren, dass ich statt "ich gebe kein’ Fuck, yeah" immer wieder mal "ich geb kein Pfandgeld" verstanden habe. Die Variante finde ich immer noch besser. Schlage ich ihm mal vor. Das kommt eben davon, wenn man so viel Autotune verwendet.




Album des Jahres:


Beck - Colors



Konzert des Jahres:

Ich war im Jahr 2018 bei keinem Konzert. Tinnitus sucks ass...


Bücher des Jahres:


Flake - Heute hat die Welt Geburtstag

Ein Tag mit Rammstein aus der Sicht von Flake. Wunderbar! Interessant und toll geschrieben. Mit vielen Anekdoten zur Entstehungsgeschichte von Rammstein. Noch mal erheblich lesenswerter als sein erstes Buch, in dem es viel zu sehr um Autos geht.


The Walking Dead - Comics

Sehr beeindruckend. Die Comicreihe hat inzwischen ja nur noch rudimentär etwas mit der Fernsehserie zu tun, auf der eben jene ja basiert. Macht nichts. Dadurch hat man doppelt so viel Spaß. Und nein, ich kaufe mir keine einzelnen Comics, sondern ich kaufe die sogenannten Hardcover-"Books" bzw. Softcover-"Compendiums", die jeweils 12 bzw. 48 Comichefte zusammenfassen. Da lässt sich sehr viel Geld sparen und nach dem Lesen verkaufe ich sie bei Ebay. Ich bin ein echter Fuchs.


Serien des Jahres:

Ich habe sehr wenig Netflix und Amazon Prime Video gesehen, aber das hier war in Ordnung:

The Walking Dead

Bojack Horseman
The Good Fight
The Man in the High Castle 
Fear the Walking Dead


Filme des Jahres:

Ich war nicht so oft im Kino und es war auch nicht alles überragend was man da gesehen hat. Seltsamerweise blieb der größte Blockbuster am meisten hängen:

Jurassic World 2: Fallen Kingdom
Ein sehr feinfühliger und philosophischer Klassiker mit vielen Dinosauriern.



First Man (Aufbruch zum Mond)
Ein interessanter Film, bei dem der deutsche Titel eigentlich besser als der Originaltitel gepasst hat. Ryan Gosling war als "Holzklotz" Neil A. Armstrong durchaus gut dabei, aber Claire Foy als seine Filmehefrau war noch mal in einer eigenen Liga. Trotzdem hat mich der Film als Gesamtpaket nicht so richtig überzeugt. Schade, denn Weltraum & Co geht bei mir ja eigentlich (fast) immer.


Ballon
Sehr gut! Ein ernsthafter Film von Bully. Hat er wirklich sehr gut gemacht. Für einen deutschen Film (oh je, wenn ein Satz schon so anfängt...) ist er wirklich ungewöhnlich spannend und mitreißend. Ist man einfach nicht so aus Deutschland gewöhnt.


Gundermann
30 Minuten zu lang und zu viele Gesangseinlagen. Das hätte im Fernsehen wohl gereicht. Trotzdem eine wirklich beeindruckende Leistung des Hauptdarstellers.


Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen 
Highly entertaining! Aber da ich nur ein Semi-Potter-Fan bin, gehe ich da nur der Vollständigkeit halber rein. Ich hab ja jetzt schon damit angefangen und so... Trotzdem mal wieder optisch sehr beeindruckend.


App des Jahres:

MyFitnessPal
Eine sehr hilfreiche App, die eine große Hilfe beim Abnehmen sein kann. Es ist Kalorienzähler, der einem das ganze durch das Scannen von Barcodes erheblich erleichtert.
Ich weiß aber inzwischen, wie leicht die App auch dabei helfen kann, eine schicke Essstörung zu entwickeln. Insofern: Obacht! 


Trotzdem ist die App hilfreich und für faulen Menschen, wie mich, eine große Erleichterung. Und man erfährt nebenbei, wie viel ungesunden (und kalorienreichen) Schrott man eigentlich täglich in sich reinstopft.


Finanzielle Entwicklungen des Jahres:

Die Kosten für Abschlagszahlungen, Kaution und Umzugskosten sollte man niemals unterschätzen. Vor allem wenn man denkt, dass man die vielen "tollen" Dinge (zwei Sitzsäcke, gebrauchte Bettwäsche, versiffte Töpfe und Pfannen, ein Boxspringbett, ein selbst gebautes TV-Rack, etc...), die man für die absolut faire Abschlagszahlung erhalten hat, bestimmt gut weiterverkaufen kann. Aber das war nicht so ganz der Fall, bzw. ging das eingenommene Geld dann für Dinge drauf, die man nun mal wirklich gebraucht hat (Waschmaschine, Mikrowelle, usw.) und jetzt habe ich immer noch ein paar tolle Dinge aus der Ablöse parat, die keiner gekauft hat, bzw. mit denen ich mich noch nicht auseinandergesetzt habe.
Möchte jemand eine Küchenmaschine oder einen Smoothie-Maker kaufen? So ne Art Surround-Sound-Ding habe ich auch zu verkaufen. Und vieles mehr...


Verbrauchter Sparer-Pauschbetrag im Jahr 2018: 1,36 Euro 
Ja, das ist alles was ich an Zinsen dieses Jahr erhalten habe. 


Meine größten Erfolge des Jahres:
1) Ich habe die 10er-Sammelkarte von der Industriebäckerei-Kette "Steinecke" voll bekommen. D.h. ich habe 10 mal eine Streußelschnecke gekauft und dafür jedes Mal einen Stempel bekommen. Die 11. Streußelschnecke war dann kostenlos. Ich mag die Streußelschnecke von Steinecke. Der Kuchen ist im Übrigen auch sehr gut.

2) Ich habe drei Monatspackungen meines Nahrungsergänzungsmittels gegen Arthrose gekauft, die Sammelpunkte im Sammelheftchen eingeklebt und dafür dann eine kostenlose Wochenration erhalten. 

3) Das mit dem Arthrosemittel habe ich sogar zweimal im Jahr 2018 geschafft!

4) Ich habe abgenommen (siehe unten).

5) Ich habe ein paar tolle Highscores bei diversen Brettspiel-Apps geschafft und die KI oftmals in Grund und Boden gespielt. Tja, wenn ich nicht so eine kaputte Schulter hätte, dann könnte man mir dafür ja glatt auf die Schulter klopfen. Aber solche Apps spielt man üblicherweise allein und die KI kann so schlecht Schultern klopfen.

6) Ich war etwas häufiger im Fitnessstudio. Das hat mir auch meistens Spaß gemacht.

Das waren meine größten Erfolge im Jahr 2018.




Die größten Veränderungen des Jahres:
- Ich wohne jetzt in Friedrichshain. In einer 1-Zimmer-Wohnung. Wie ein Student.
Wobei ich als Student im 1. Semester viel darum gegeben hätte in so einer Wohnung zu wohnen. Aber das ist 15 Jahre her.
Aber Friedrichshain ist super! Ich bin dankbar, dass ich nach zehn Jahren wieder hier sein darf.

- Ich weiß jetzt was Decathlon ist und vor allem, wo sie sich in Berlin "verstecken". Ich werde nicht daraus schlau, dass ich den Laden oder den Onlineshop jahrelang nicht bemerkt haben konnte. Wie auch immer, die Filiale am Alexanderplatz fühlt sich ein wenig wie ein Baumarkt an. Aber das ist in diesem Fall nichts Schlechtes, denn Baumärkte mag ich nicht, aber Decathlon schon. Die Auswahl ist echt beeindruckend und ich ärgere mich ein wenig darüber, dass ich den letzten Jahren viel Geld hätte sparen können, wenn mal lieber dort hingegangen wäre. Meine Sportklamotten waren früher zwar meist auch "nur" von Lidl oder Aldi, aber Decathlon ist noch billiger und man die Sachen auch direkt vor Ort anprobieren. Da hätte ich auch noch Zeit gespart. 

- Beiersdorf hat ab Juli 2018 mein Duschgel mit einer neuen Formel "verbessert". Darüber hab ich mich wahnsinnig geärgert, denn der Geruch war plötzlich ganz anders!
Ich hatte recht viel Kontakt mit dem (durchaus bemühten, sehr freundlichen aber total bürokratischen) Kundenservice von 
Beiersdorf. Ich habe daraufhin die Restbestände der alten Version aus viele stationären Apotheken aufgekauft. Sehr ärgerlich, denn Apotheken haben meist "Apothekenpreise". Gegen Ende des Jahres war mein Vorrat fast aufgebraucht, aber ich hatte immerhin so etwas Ähnliches wie Ersatz gefunden.


Nachtrag: Im Februar gab es dazu dann neue Entwicklungen...


Ich bin ich dann nach mehreren Tests und Fehlkäufen auf ein gut riechendes Produkt von einer bekannten Creme-Marke (bekannt für blaue Dosen) umgestiegen. Obwohl es ein vermeintlich sensitives Duschgel war, habe ich daraufhin die heftigste Allergie an meinen Beinen seit Jahren bekommen. Die hatte ich dann über vier Wochen! Und zwar richtig großflächig und böse, so dass ich zweimal zu einer Hautärztin musste und mir letztlich eine Spezialcreme anrühren lassen musste, damit die Allergie wieder abgeklungen ist.
Inzwischen benutze ich wieder mein altes Duschgel, auch wenn es jetzt (leider) anders riecht. Man gewöhnt sich an alles und das mit der Allergie ist mir den Ärger nicht wert.




Gesundheitliche Entwicklungen des Jahres:
Ich ärgere mich mehr oder weniger mit demselben Mist wie 2017 herum:
Allergien, Tinnitus, Arthrose in der rechten Schulter, Sehnenscheidenentzündungen an den Handgelenken, Schwindelanfälle.

Neu hinzu gekommen sind:

- Erkältungen, die ich jetzt rund 5-6 Wochen mit mir herumschleppe. Wobei ich von September bis Dezember gefühlt nonstop erkältet war. Die Pausen dazwischen waren immer echt kurz

- 2017 habe ich meine erste Teilkrone vom Zahnarzt erhalten. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, hat sich die Teilkrone 2018 gleich zweimal gelöst und musste wieder neu eingesetzt werden! Klasse, das macht so richtig Spaß!

- Ich habe mir die spitze Ecke eines Kartenspiels ins rechte Auge gerammt. Meine (zu diesem Zeitpunkt eine Woche alte Brille) hat viel abgefangen und den Sturz etwas abgelenkt, so dass sich der Schaden auf den unteren Bereich des Auge beschränkt. Angeblich ist alles wieder verheilt. Trotzdem juckt das Auge jetzt erheblich mehr und ist deutlich häufiger entzündet. Ich war 2018 bestimmt 7 oder 8 mal beim Augenarzt.

- Fußschmerzen auf der linken Seite des rechten Fußrückens. Laut meiner Orthopädin ist das aufgrund der ungünstigen Form meines rechten Fußrückens absolut nachvollziehbar. Mein linker Fußrücken wäre ja viel besser. Gut zu wissen. Praktischerweise kann man nichts dagegen machen, außer spannende Fußübungen. Die habe ich größtenteils während der Arbeitszeit oder gar nicht gemacht. Die Schmerzen sind auszuhalten und daher ist der Leidensdruck noch zu gering.


Bis Ende April hatte ich noch Rezepte für Krankengymnastik bezüglich der Arthrose erhalten. Die Physiotherapie (und zwischendurch auch mal Osteopathie) hat mir erstaunlich gut geholfen. Im Mai habe ich dann aber keine Rezepte mehr bekommen, da meine ursprüngliche Verletzung im Oktober 2017 war und demnach mehr als ein halbes Jahr her war. Anscheinend erhalten gesetzlich versicherte Patienten, Krankengymnastik nur im ersten halben Jahr nach der Verletzung. Danach muss die Heilung erfolgt sein oder eine neue (andere) Verletzung muss erfolgen. Ein paar Tage nachdem mir das die Orthopädin gesagt hat, habe ich genau das gleiche von jemanden gehört, den ich im Bus belauscht habe. Entweder stimmt es oder er war bei der gleichen Orthopädin.
Es hat mich dabei am meisten gestört, dass Arthrose demnach als "Verletzung" zählt, denn es ist ja eine chronische Erkrankung. Tja, Pech gehabt.

Die Schmerzen (und demnach der Leidensdruck) waren hier aber groß genug, dass ich brav meine Übungen auch zu Hause (aber natürlich auch in der Arbeit) gemacht habe. Seit Mitte April habe ich mich dann auch hin und wieder ins Fitnessstudio gewagt, da ich dank der Physiotherapeutinnen und Therapeuten wusste auf was ich achten muss. Nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch im Alltag. 
Ich weiß vor allem, dass ich nichts mehr Schweres tragen darf. Oder nur langsam und vorsichtig. Aber schon gar nicht mit gestreckten Armen oder über dem Kopf gestreckten Armen. Ich muss auch echt aufpassen an welcher Stelle der Schulter ich den Gurt des Rucksacks platziere. Das geht nun auch nicht mehr überall. Und noch jeder Menge anderer Kleinkram. Das schränkt schon alles stark ein, aber man passt sich eben an.



Aber ich habe 2018 ganz ordentlich Gewicht verloren. Auf diese Entwicklung bin ich durchaus stolz. Wäre schön, wenn ich es halten könnte. Mal sehen.

Gewicht am 01.01.2018: 71,8 kg
Gewicht am 31.12.2018: 63,5 kg


In einem Diagramm sieht das dann so aus:







Es geht abwärts, wie man sieht.

Bestes Gewicht des Jahres 2018: 62,7 kg



"01/02" bzw. 07/02 bedeutet 2. Januar bzw. 2. Juli, da ich den Screenshot am 2. Januar gemacht habe. Daher dann auch die kleine Verspätung bei der Veröffentlichung dieses Beitrags. *hust*




Berufliche Vorkommnisse des Jahres: 

Ich habe nach einer Gehaltserhöhung um 930 Euro gefragt und stattdessen 150 Euro mehr bekommen. Dazu gab es den Hinweis, dass ich nicht wagen sollte, den Chef noch mal direkt darauf anzusprechen. 
Ich soll es stattdessen mit meinem Vorgesetzten klären. Der hat aber leider keine Befugnisse so etwas zu entscheiden. Clever...

Mal kucken, ob es nicht was Besseres gibt. Ich befürchte aber, dass keiner auf mich wartet. Demnach müsste ich wirklich aktiv werden, aber ich doch so träge.


Erkenntnisse des Jahres:
Es ist überstanden und das ist doch schon mal etwas.

Ich bin nicht sonderlich schlau und meine Entscheidungen sind auch nicht immer nachvollziehbar oder sinnvoll. Aber so bin ich eben. 
Selber schuld.


Ich befürchte dass im Jahr 2019 etwas Schlimmes passieren wird. Ich weiß nicht, ob privat oder allgemein, aber ich erwarte für 2019 nicht viel. 
Das ist aber generell sinnvoll, denn dann kann man auch nicht enttäuscht werden.

Auf in den Kampf, auf ins neue Jahr!

Donnerstag, 2. Juni 2016

Hier sind Links

Hier mal wieder ein paar Links:

Diese 7 Netflix-Highlights solltet Ihr im Juni nicht verpassen
http://www.musikexpress.de/diese-7-netflix-highlights-solltet-ihr-im-juni-nicht-verpassen-558515/
Auf "Victoria" freue ich mich schon sehr!


How To Make A Relationship Last 25 Years And Longer
http://www.boredpanda.com/how-to-make-relationship-last-25-years-longer-power-of-positivity/
Wohl wahr...


"Problem-Bezirk als leuchtendes Beispiel"
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/problem-bezirk-neukoelln-als-leuchtendes-beispiel-14146481.html
Interessant zu lesen.


Reporter forced to cover up on live TV because her dress was too revealing
http://mashable.com/2016/05/15/liberte-chan-dress-cover-up-live-tv-ktla/#dNAYA9gvFPq7
Wahnsinn! In was für Zeiten leben wir eigentlich? Die Leute haben nen Dachschaden.


1907-1925 - John Cimon Warburg's Autochromes
http://mashable.com/2016/05/21/warburg-autochromes/#tEaba4LIGkqs
Abgefahrene Fotos. Wie aus einer anderen Welt.


Samstag, 7. Mai 2016

Aufgeschnappt auf der Straße...


"Nein, das ist nicht so wirklich wie ISIS. Eher wie Nazis, verstehst du?"

Wieder mal so ne Situation, in der ich wirklich gerne den Rest der Geschichte gehört hätte. Aber man kann sich ja nicht überall einmischen.

Freitag, 6. Mai 2016

Tricky gesichtet

Tja, neulich schreibe ich noch davon, dass er mir wohl demnächst öfter über den Weg laufen wird und jetzt ist es gerade passiert. Tricky ist an mir vorbei gelaufen.
Das Problem: Ich in immer noch kein Fan. 
Und so lief er an mir vorbei, während er gerade am Handy telefonierte und ich lief weiter durchs grässliche Neukölln.
So war das.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:
Charnel_House_at_St_Helens_Church,_Cliffe,_Kent,_
England,_2015-05-06-5136.jpg

Sonntag, 7. Februar 2016

Tricky ist da

Tricky scheint jetzt mein Nachbar zu sein:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/der-britische-musiker-wohnt-jetzt-in-berlin-neukoelln-ist-trickys-welt/12897736.html


Wahrscheinlich würde ich ihn gar nicht auf Anhieb erkennen. Und ich bin ja nicht mal ein Fan. Massive Attack ist prima, aber letztlich mag jeder Massive Attack. Wie kann man die nicht mögen? Tricky hat sich bei mir einfach nie ergeben. Tricky ist musikalisch einfach immer an mir vorbeigehuscht. Jetzt kann er das auch in der Realität. 
crazy...

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:
Britz_Alt-Britz_Britzer_Kirchteich-001.JPG

Freitag, 29. Januar 2016

Neulich beim Sockenkauf

Ich versuche möglichst immer die gleichen Klamotten zu tragen, da dass den Waschvorgang vereinfacht und ich mich mit Mode nicht auseinandersetzen will. Außerdem habe ich meinen "Stil" gefunden und an dem gibt es nichts zu verbessern.
Daher wollte ich kürzlich bei Reno mal wieder einen 3er-Pack Puma-Socken (schwarz) kaufen.


Ich: Wo finde ich denn die 3er-Packs mit den Puma-Socken? 

Verkäuferin: Tut mir leid, haben wir nicht mehr.

Ich: Wurden sie komplett bei Reno ausgelistet? *

Verkäuferin: Nein, das machen die regional.

Ich: Hm, schade. Ärgerlich.

Verkäuferin: Ja, da haben sich schon einige Kunden beschwert. Das war auch der Artikel, der sich am besten verkauft hat, aber die Socken wurden auch ständig geklaut. Liegt halt an der Gegend.


Ich: Überrascht mich gar nicht. Schade.


Dazu passt auch das.

Letztlich habe ich mir dann Socken bei KIK gekauft, da ich einfach Socken gebraucht habe. Die sind zwar nicht so schön und irgendwer musste während der Herstellung sicherlich fürchterlich leiden, aber immerhin habe ich jetzt Socken.


* Ich habe tatsächlich genau diese Frage gestellt. Ich weiß gar nicht warum mich das interessiert hat. Mit dem Verwenden des Wortes "auslisten" wollte ich wahrscheinlich meine enorme Kenntnis der Mechanismen des Einzelhandels demonstrieren. 
Die Verkäuferin war enorm beeindruckt.
nicht.
Quebec City
Hier klaut keiner. Nie!

Freitag, 13. März 2015

Iss deinen Käse, sonst gibt es keinen Nachtisch!

In der gestern erwähnten Warteschlange hatte aber jemand anders erheblich weniger Anstand und überbrückte die lange Wartezeit indem sie einen (noch nicht bezahlten) Käse einfach sofort aß.

Für mich persönlich gehört dies zum so ziemlich asozialsten Verhalten, welches man im Einzelhandel an den Tag legen kann.

Friss deinen blöden Käse zu hause! 
Und bezahl ihn erstmal!

Da ich so schnell fotografiert habe, konnte ich mein eigenes asoziales Verhalten hinsichtlich der Verletzung der Persönlichkeitsrechte dieser Frau, wunderbar ignorieren.

Insofern habe ich mal wieder alles richtig gemacht.

Montag, 2. März 2015

Gedanken zum Märzanfang

1. Wenn mir Sushi-Gutscheine, die am 28.02.2015 ablaufen, heute (also am 02.03.2015) in den Briefkasten geworfen werden, erhöht dies NICHT die Wahrscheinlichkeit, dass ich mir Sushi bei diesem Lieferdienst bestellen werde.

2. Immer wenn ich Lavrov höre, denke ich mir, dass mir dieser Name extremst Russisch vorkommt. Ob Lavrov das auch denkt, wenn jemand von "Müller" oder "Meyer" spricht?

3. Krieg ist schlecht fürs Geschäft. Ob darüber auch Lavrov manchmal nachdenkt?

4. Ein Wachschutz in einer Bibliothek... absolut verständlich und nachvollziehbar, aber vom Gedanken fühlt es sich doch völlig falsch an. 
http://www.tagesspiegel.de/berlin/helene-nathan-bibliothek-in-neukoelln-wachdienst-beschuetzt-jetzt-mitarbeiter-der-bibliothek/11447480.html
Wo leben wir nur, dass eine Bibliothek einen Wachschutz braucht? Was sind das für Menschen, die den Bibliotheksmitarbeitern das Gefühl geben, dass sie einen Wachschutz nötig haben? 
Und ja, die Frage ist rhetorisch.
Könnten nicht die Eltern ihre Kinder einfach anständig erziehen? Bücher und Bildung sind wichtig. Kann das denen mal jemand sagen? 
Bibliotheksangestellte sind die Guten! 
Das lernt man eigentlich schon in der 1.Klasse, wenn man den ersten monatlichen Schulausflug in eine Schulbücherei macht und diesen wunderbaren Ort zum ersten Mal gezeigt und erklärt bekommt. Wieso muss in Berlin immer erstmal alles kaputt gemacht werden?
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nm_
toronto_university_of_toronto_library.jpg

Donnerstag, 26. Februar 2015

Slovenien, Slowakei... egal, hauptsache nach Prag!

Wieder mal nur die Hälfte mitbekommen, aber es ist immer wieder eine Freude, den Mitmenschen in Neukölln in ihren Dialogfetzen zuzuhören:

"Sklowakisch... ist das eine eigene Sprache? Oder was sprechen die da eigentlich? Oder ist das..."              Mann, ca. 30, heute, in Neukölln

Die Antwort werde ich wohl nie erfahren.
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pamatnik_SNP_BB.JPG

Freitag, 14. November 2014

Noch so ein Ahnungsloser

Unbedingt lesen:
https://www.taz.de/Kolumne-Vollbart/!148337/

Dieser Typ ist faszinierend und erfüllt echt mal alle Klischees dieser typischen "Das ist doch alles nicht so schlimm"-Deppen. Bloß weil er so viel Glück im Leben hatte, dass ihm noch nichts Schlimmes widerfahren ist, ist er der Meinung dass er mit diesem Geschreibsel das Recht hat, die Erfahrungen aller anderen Menschen zu entwerten, die unter den Neuköllner Verhältnissen leiden müssen.
Schrecklich!
Und das in der taz!
Ahnungslos, naiv und ignorant. Solche Journalisten braucht niemand.


http://commons.wikimedia.org/wiki/File:
Berlin-Neuk%C3%B6lln_Herrfurthstra%C3%9Fe.jpg

Dienstag, 7. Oktober 2014

Meinungsfreiheit in Neukölln - 2014

Scheinbar fand nicht jeder Bewohner Neuköllns die Demonstration gegen Judenfeindlichkeit so gut. Sehr traurig.

Dienstag, 9. September 2014

Sonntag, 24. August 2014

U8 - Ab jetzt wieder für alle und komplett

Juchhu...   

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berliner-nahverkehr-bvg-ueberrascht-gleich-dreifach-mit-guten-nachrichten/10353804.html

Juchhu?
Nein, eigentlich gar nicht. Selbst als die U8 auch mir noch zur Verfügung stand, habe ich versucht sie so wenig wie möglich zu nutzen, denn diese U-Bahnlinie ist die dunkelste, dreckigste, Junkie- und Dealer-verseuchteste und abartigste Linie der ganzen Stadt.
Tagsüber kann es eine passable Alternative sein, um zum Alex zu gelangen, aber das muss auch nicht sein...


Gespannt bin ich ja vor allem auf diese Aussage:
Die drei sanierten Stationen Boddinstraße, Leinestraße und Hermannstraße pries die BVG gestern als „hell, freundlich, sicher und barrierefrei“
Ich habe da meine Zweifel... Aber ich lasse mich auch gerne überraschen.
Eventuell ist ja tatsächlich dauerhaft ein Sicherheitsdienst vor Ort und hat die nötigen Befugnisse jeden Problemfall umgehend zu bearbeiten. 

Wäre doch schön, wenn ich mal falsch liegen würde. 
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:
Berlin_-_U-Bahnhof_Leinestra%C3%9Fe_-_
Linie_U8_(6529500433).jpg

Dienstag, 4. März 2014

Agbogbloshie - Leben im Müll

Ich bezeichne meine Nachbarschaft ja gerne auch als Müllhalde, was ja grundsätzlich gar nicht mal falsch ist. Sowohl von der Mehrheit der Bewohner, als auch von Krempel auf den Gehsteigen, trifft es das ja ganz gut. 
ABER tatsächlich ist es einfach eine völlig Übertreibung, wenn man dann von Agbogbloshie liest und die Bilder dazu sieht:
http://www.theguardian.com/environment/gallery/2014/feb/27/agbogbloshie-worlds-largest-e-waste-dump-in-pictures

In Agbogbloshie (Ghana) landet nämlich eine ganze Menge unseres nicht mehr genutzten Elektronikschrotts. Den Satz "Most workers die from cancer in their 20s" finde ich ganz besonders traurig.

Ach herje, uns geht es doch allen so irrsinnig gut und ständig jammern wir nur rum. Mich eingeschlossen.
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Agbogbloshie.JPG

Sonntag, 29. Dezember 2013

Es ist laut in Rixdorf

Draußen zerlegt die hochgerüstete und durchtrainierte Neuköllner Jugend mal wieder die Nachbarschaft mit ihren vielen Böllern. Und das schon seit gestern. Ein Glück, dass man das Geld nicht für etwas Sinnvolleres ausgeben kann. Nachhilfe in der Schule oder Nahrung oder vergleichbaren Spießer-Mist.


http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Firecreaker_exploding_in_the_air.jpg












Hier noch ein paar vermeintlich lustige und interessante Links:

Insane Hypnotizing Gifs by Zach Dougherty
http://www.wetheurban.com/post/69421236196/spotlight-insane-hypnotizing-gifs-by-zach


33 Meticulous Cleaning Tricks For The OCD Person Inside You
http://www.buzzfeed.com/peggy/33-meticulous-cleaning-tricks-for-the-ocd-person-i

Menschen mit zu vielen Kartons und witzigen Ideen
http://www.viralnova.com/cardboard-box-office/

Sonntag, 1. Dezember 2013

hier wird weiter kräftig gentrifiziert...

...zumindest wenn es nach dem Tagesspiegel geht. 
http://www.tagesspiegel.de/berlin/gentrifizierung-in-berlin-hip-hipper-neukoelln/9152496.html
Kann ich zwar so nicht bestätigen, aber wenn es der Tagesspiegel behauptet, dann muss es ja stimmen!!

Andererseits erfolgt auch gleich eine Einschränkung:
Erstes Fazit: Nur bestimmte Straßenzüge in Neukölln verändern sich.

Aha!
Und genau das ist es. Diese ach so schlimme Gentrifizierung passiert nämlich vor allem in einigen wenigen Straßenzügen, in den Zeitungen und vor allem in den Köpfen der Vermieter! Denn bloß weil die Mieten leider in allen Straßen steigen, wird die Gegend noch lange nicht besser. Nur eben in einigen wenigen Straßen. Von einem Prenzlauer Berg Niveau sind wir hier noch sehr, sehr, sehr weit entfernt, denn in Prenzlauer Berg ist es nachts auf den Straßen weitestgehend sicher und das Klientel hat Arbeit und/oder verhält sich normal. Davon kann man in Neukölln nun wirklich nicht reden.

Mittwoch, 20. November 2013

"Hey, wir sind in der Zeitung!"

...das haben sich wohl die Mörder aus der U-Bahn gedacht und sich dann der Polizei gestellt. 
So "schnell" kann es gehen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/fahndung-erfolgreich-schlaeger-aus-der-u7-stellen-sich-der-polizei/9101114.html
Nachdem klar war, dass sie tatsächlich diejenigen waren, die den Mann im Rahmen eines Mordversuchs angegriffen, mehrfach auf den Kopf getreten, dämlich gegrinst und danach noch eine Zigarette in seinem Gesicht ausgedrückt haben, kamen sie wieder auf freien Fuß.
Wieso auch nicht?
Ist ja nicht so, dass man dieses Verhalten als gefährlich für die Allgemeinheit erachten könnte. Schön, dass es in diesem Land gerecht zugeht.
Mein Einschätzung: 

- 2 Jahre Bewährung und 40 Sozialstunden für die Mörder.
- Lebenslange Ängste beim Angegriffenen, für die sich keiner interessiert. 
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:
William_Hogarth_020.jpg?uselang=de

Dienstag, 19. November 2013

Uns geht es gut.

Habe gerade auf dem Heimweg wieder mal das ganze Elend Neuköllns gesehen, also etwa 80% seiner Bewohner. 
Konkret war es ein alkoholkranker Rollstuhlfahrer mit amputierten Bein. Leberschaden und Diabetes lassen grüßen.
Himmel, mir geht es wirklich gut. Ich weiß gar nicht wie man das aushalten soll.

Oder man schaut sich das hier an:
http://www.huffingtonpost.com/2013/10/28/powerful-photos-life-on-earth_n_4123343.html
oder das hier:
http://www.boredpanda.com/must-see-powerful-photos/

Danach traut man sich eigentlich nie wieder auch nur ein Wort darüber zu verlieren, dass irgendetwas nicht in Ordnung wäre. Macht man dann ja doch wieder, aber für einen Moment kann man mal innehalten und entsetzt sein.

Montag, 16. September 2013

Müll-Vandalismus

Ein relativ alltäglicher Anblick in Neukölln ist das hier:



Allerdings verstehe ich den Antrieb dahinter nicht. Generell ist mir Vandalismus völlig fremd, aber fast jeder andere Vandalismus ergibt irgendwie "Sinn". Zumindest wenn man sich in die Gedankenwelt eines Straßenterroristen hineinversetzt. Als verständnisvoller Übermensch ist das natürlich kein Problem für mich.
Sei es um des Zerstörens (Briefkasten sprengen, etc.), der vermeintlichen "Kunst" (Graffiti-ähnliche Schmierereien, usw) oder des Entledigen von lästigen Dingen (komplette Hauseinrichtungen auf den Gehsteig stellen, o.ä.) Willens. Ist alles nachvollziehbar, wenn man so bescheuert ist, wie ein typischer Straßenterrorist.
Aber das Öffnen eines Mülleimers mit einem Dreikantschlüssel ergibt im Straßen-Terrorismus-Kontext nicht den geringsten Sinn, da der Mülleimer einfach wieder geschlossen werden kann und nicht kaputt ist. Klar, der Müll liegt auf der Straße, aber daraus ergibt sich doch kein irgendwie entarteter Kick, den man erleben könnte. Noch mehr Müll auf der Straße? Was bringt das denn?