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Dienstag, 29. Dezember 2015

Vor und zurück - Vorher und nachher

Ich stehe total auf vorher-nachher-Bilder!
Hatte ich das schon mal erwähnt?

Ganz besonders wenn sie mit einem "Schieber" (Slider?) ausgestattet sind. Es ist dann eigentlich auch egal, was dabei zu sehen ist, denn ich mag das einfach als Gesamtpaket :-)



Berlin 1945 und heute
http://interaktiv.morgenpost.de/berlin-1945-2015/

Kreuzberg in den 70ern und heute
http://interaktiv.morgenpost.de/kreuzberg-1970-2015/

17 favorite movies before and after visual effects
http://brightside.me/article/17-favorite-movies-before-and-after-visual-effects-64705/

46 Famous Movie Scenes Before And After Special Effects (Leider ohne "Schieber", daher nicht ganz so to toll)
http://digitalsynopsis.com/design/movies-before-after-green-screen-cgi/

https://commons.wikimedia.org/wiki/
File:Hommikune_udu_Kakerdaja_rabas.jpg

Freitag, 15. Mai 2015

Also ich wäre ja bei der weißen Rose gewesen.

Ich weiß nicht zu 100%, ob mein Opa ein begeisterter Nazi war. Die Chancen stehen aber gut dass er es war, denn richtig schlecht fand er das damals sicherlich nicht. Diese Zeit war eben seine Jugend und so was verklärt man ja gerne mal. Und er hat durchaus davon profitiert. Oder zumindest ging es ihm nicht schlechter dadurch. Das hat man aus den Geschichten so rausgehört.
Von seiner Zeit als Soldat hat er jedoch immer begeistert erzählt. Dass er ein Leben lang sein rechtes Knie nicht richtig bewegen konnte, hat er nie in den Vordergrund geschoben. Das Knie hatte er sich im Krieg verletzt und es wurde falsch behandelt.
Als er starb, haben wir bei seinen Langspielplatten auch eine Platte mit Reden von Hitler gefunden. 

Der Opa eines Freundes war Anwalt und soll Juden während der Nazi-Zeit geholfen haben. Das macht ihn zum Helden.
Die Geschichte von der Langspielplatte kann da nicht mithalten. 
Sie erinnert mich eher an diesen Artikel:


Überhaupt erinnert mich dieser Artikel an viele Geschichten meiner Großeltern. 
"Tolle Zeit beim BDM." "Urlaub mit KdF." etc...
Meine Großeltern waren arm und daher waren diese Aktivitäten sicherlich auch sehr interessant für sie, da sie anderweitig niemals vorher einen Urlaub erlebt hatten.

Ich persönlich habe mir die Frage ob meines aktiven Widerstands in dieser Zeit auch schon mal gestellt. Und meine Antwort war klar: Ich wäre ein ganz normaler Mitläufer gewesen. Dafür bin ich ein viel zu großer Opportunist. 
Die Gedanken sind frei, aber das Aufmucken liegt einfach nicht in meine Genen. Ich wäre genauso wie mein Opa gewesen. 

http://commons.wikimedia.org/
wiki/File:Painting_of_Stalin_on_
the_Unter-den-Linden.jpg

Samstag, 28. Dezember 2013

Hashtags für alle!

Uach... oder na ja, da brauche ich noch eins mehr: 
Uach³...

Unbedarftheit und Naivität sind ja manchmal charmant, aber in diesem Artikel findet sich eine Sammlung an Dumm- und Geschmacklosigkeiten, die fast nicht zu überbieten ist:
http://www.vice.com/de/read/25-hashtags-die-du-an-holocaust-gedenksttten-nicht-verwenden-solltest/?utm_source=vicefb
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:
Stupid_mate.png

Freitag, 20. September 2013

Seltene historische Fotos

Ob die Fotos gefälscht sind und wo sie her sind (Quellen fehlen natürlich), kann ich nicht sagen, aber interessant sind sie schon.
http://klyker.com/rare-historical-photos-with-descriptions-30-photos/

Vor allem die iranische Frau aus dem Jahr 1960 macht mich echt fertig. 
Man vergisst einfach so oft, dass es dort mal ganz anders und weitestgehend "normal" war. Das hätte alles anders kommen können. 
Aber das ist jetzt auch schon über 50 Jahre her...
http://commons.wikimedia.org/wiki/
File:ShahSenate.jpg

Freitag, 26. Juli 2013

Logorama, Yoshi und die Westfront in Illinois


Logorama from Marc Altshuler - Human Music on Vimeo.
http://vimeo.com/10149605

Jeder der auch öfter mal "lustige" Büro-Emails bekommt, dem ist bestimmt auch schon dieses Video mal untergekommen.
Ehrlich gesagt habe ich es noch nicht mal komplett angesehen, also ganz klassisch tl,dw.
Aber das was ich gesehen habe , war ganz lustig, also wird es hier für die Nachwelt festgehalten. Irgendwann werde ich es bestimmt mal ansehen, aber 16 Minuten habe ich jetzt einfach nicht zur Verfügung.
Ach herje, in was für Zeiten leben wir eigentlich? 
Immer diese Probleme mit der Aufmerk...

Hey, eine Karte von 1939 bei der die Westfront auf die Dimensionen von Illinois "übersetzt" wurde! 
Grandios!

http://bigthink.com/strange-maps/616-all-quiet-on-the-illinois-front?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+bigthink%2Fblogs%2Fstrange-maps+%28Strange+Maps%29

Tolles Zitat:
Curiously, it seems the way to translate the enormity of the European war to the American public is to scale it down to its 'true proportions': folks might have started calling it a World War, but in reality, it could be contained between Minneapolis and Washington... 

Oh wow, und Yoshi gibt es jetzt auch als falsche Simpsons-Figur!
Der Hammer!
http://springfieldpunx.blogspot.de/2013/07/super-marios-yoshi.html

Samstag, 7. April 2012

Eine Gedenkstätte auf dem Flughafen Tempelhof?

In der taz gibt es einen interessanten Artikel und ein Interview über das ehemalige Konzentrationslager  Columbiahaus:
https://www.taz.de/Berliner-Geschichte/!90845/
https://www.taz.de/Interview-zu-Tempelhofer-Vergangenheit/!90834/
http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Columbia

Die Frage ist, ob Berlin eine weitere Gedenkstätte braucht. Ein Mahnmal steht bereits seit 1994 auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Ich bin mir nicht sicher wie ich dazu stehen soll, denn Gedenkstätten sind wichtig. Andererseits ist an diesem Ort nichts mehr zu sehen, sondern man wird womöglich nur noch Keller finden, sollte man wirklich mit archäologischen Ausgrabungen beginnen. Und was hätten wir davon? Für zukünftige Generationen wird es umso wichtiger sein, dass an derartigen Orten tatsächlich visuelle Beweise zu sehen sind. Anders sind ihnen die Grauen dieser Zeit gar nicht zu vermitteln. Daher würde eine Gedenkstätte an diesem Ort nicht sehr viel bringen.
Gleichzeitig ist die Erinnerung an das KZ Columbiahaus enorm wichtig, da es sich dabei um eines der ersten KZs handelte, an dem der Nazi-Horror für politisch richtig denkende Menschen bereits im Juli 1933 begann. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden Hunderte politische Gegner der Nazis gefoltert und ermordet. Daher ist es wichtig, dass man dieser Toten gedenkt.
Aber tut man das nicht schon durch das bereits vorhandene Mahnmal?

Wenn es um die Entscheidung gehen würde: Mahnmal oder Einkaufszentrum, dann wäre die Entscheidung klar. Aber aktuell bietet die Fläche den Menschen der Umgebung die Möglichkeit kostenlos Basketball, Baseball und Tennis zu spielen. Was ist wichtiger in einer Gegend in der man aufgrund der städtebaulichen Enge jede Freifläche schätzen muss?

Montag, 30. August 2010

You live, you learn


Manchmal vermisse ich es sogar.
Also nicht das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum im Speziellen (mal abgesehen davon, dass ich im Grimm-Zentrum auch fast nie war, sondern eher in der Staatsbibliothek am Potsdamer Platz, und dort auch nie in derartig beengten Lesesälen), sondern eher die Situation als Solche. Das Schreiben der Masterarbeit in einer Bibliothek hatte auch seine schönen Momente :-)
In meinen Pausen konnte ich die seltsamen kulinarischen Kreationen (Hühnerbrust mit Chili-Schokoladen-Panade) in der Cafeteria genießen, und wenn mir langweilig war, konnte ich im Freihandbereich (wissenschaftliche) Zeitschriften aus aller Welt begutachten.
Wie zum Beispiel diese japanische Zeitschrift für Kitsch und Antiquarisches. Schätze ich mal, denn ich konnte natürlich nicht lesen, worum es in den Artikeln konkret geht.
Als ich den "Little Hitler" gesehen hatte, musste ich unweigerlich an die unzähligen älteren Menschen in diesem Land denken, die, wenn man sie zum Dritten Reich befragte, sich auch heute noch manchmal "einen kleinen Hitler" wiedergewünscht hätten.
Ob dieser kleine Hitler wohl auch reichen würde?

Mittwoch, 6. Januar 2010

Kriegspropaganda

Dank eines Twitter-Kollegen ist mir diese tolle Sammlung von alliierten Propagandapostern aus dem Zweiten Weltkrieg untergekommen:
Sehr martialisch, aber die deutschen Varianten waren ja nicht besser, geschweige denn freundlicher ;-)

Freitag, 9. Oktober 2009

Inglourious Basterds


Schon vor ner ganzen Weile haben wir uns Inglourious Basterds im Kino angesehen, aber das muss hier noch Erwähnung finden:
Das ist ein großartiger Film! In absehbarer Zeit (also wohl zum Weihnachtsgeschäft) wird der sicherlich auf DVD und Blu-ray rauskommen, und den solltet ihr euch zumindest ausleihen und/oder kaufen oder klauen. Wichtig ist vor allem, dass ihr den Film im Originalton anschaut!
Brad Pitt mit diesem absolut prolligen Südstaatenakzent ist einfach der absolute Wahnsinn!
Noch besser als Pitt ist aber Christoph Waltz, der ja wohl jeden anderen an die Wand spielt. Er spielt den Ober-Nazi schlechthin in diesem Film. Absolut böse, aber auf seine eigene amüsante und außergewöhnlich geniale Art und Weise. Bisher war mir Christoph Waltz vor allem ein Begriff aus einem Fernsehfilm der 1996 lief und in dem er Roy Black spielte. Da war er auch sehr gut, aber das ist auch schon lange her. Aber in Inglourious Basterds übertrifft er alle anderen bei weitem.
Was mir auch wirklich gut an diesem Film gefallen hat, war die Tatsache, dass man für Nazis auch wirklich mal deutsche Schauspieler (und nicht, wie so oft, Engländer) genommen hat. Und auch noch richtig Gute! Teilweise auch nur Statisten, aber in einem Film von Tarantino ist wohl jeder gern auch mal nur Statist im Hintergrund.
Besonders positiv fiel mir dabei auch August Diehl (bekannt aus 23 und Tattoo) auf. Der macht auch eine echte gute Figur. Und Ludger Pistor (bekannt aus Balko) ist ja wohl soooo gut in dieser kleinen Szene die er immerhin bekommen hat. Und da könnte ich noch einige andere deutsche Schauspieler (z.B. Martin Wuttke als Hitler) aufzählen die wirklich glänzen, da Tarantino wirklich viele Deutsche in besetzt hat. Aber da können die erwähnten Schauspieler und noch einige andere wirklich stolz auf sich sein (mit Ausnahme von Diane Kruger und Daniel Brühl, die sind gut, aber weniger beeindruckend als erwartet/erhofft).


Aber natürlich sind auch die „Nicht-Deutschen“ grandios besetzt. Der schon erwähnte Brad Pitt ist einfach nur brilliant! Mike Meyers ist fast nicht zu erkennen, aber urkomisch und sehr gut! Rod Taylor als Winston Churchill ist ebenfalls perfekt besetzt.

Nach den eher mittelmäßigen Kill Bill Filmen, hatte ich mit Quentin Tarantino eigentlich schon abgeschlossen und nicht erwartet, dass da noch mal was Interessantes kommen könnte, aber Inglourious Basterds hat mich eines besseren belehrt. Der Mann ist wieder da! Da könnte noch einiges Gutes kommen. Einstweilen solltet ihr euch Inglourious Basterds schnellstmöglich (unbedingt im Originalton) ansehen!

Wertung: 9/10

Dienstag, 6. Oktober 2009

Letters from Iwo Jima

Gestern haben wir Letters from Iwo Jima auf DVD geschaut. Das ist ein guter Film, aber nicht großartig. Ich versteh beim besten Willen nicht warum der sooo hoch gelobt wird. Er hat teilweise ein paar echte Längen, die ihn etwas anstrengend machen, aber trotzdem ist es ein guter Film. Wenn er euch mal über den Weg läuft und ihr zwei Stunden Zeit habt, dann schaut ihn euch an.
Am besten hat mir natürlich gefallen, dass man viele Japaner gesehen hat, und da ich Japaner und Japan sehr mag, war das natürlich ideal :-)
„Unglücklicherweise“ ist das ein Kriegsfilm und natürlich wurde da auch wieder gaaaanz viel von Ehre gelabert. Das war (und ist?) bei Japanern leider sehr wichtig. Das ist echt zwiespältig für mich, da ich Japaner so mag, aber gleichzeitig alle Kulturen ablehne, die ihr ganzes Wirken nur auf Ehre, Respekt und Familienehre aufbauen. Das sind so schrecklich dämliche Begriffe aus dem Mittelalter, die in unserer heutigen Zeit keine Bedeutung mehr haben sollten.
Andererseits gibt es in Japan Sushi, und das ist gesund und schmeckt toll. Ich glaub das gleicht es für mich gedanklich wieder aus ;-)

Samstag, 28. März 2009

Ein paar interessante Links...

So, heute habe ich nur ein paar interessante Links von der Spiegel Website "EinesTages" im Angebot. Ist ja auch Wochenende, ich kann nicht ständig erstklassige Blogeinträge fabrizieren ;-)
(wobei dieser hier schon wieder echt gut ist ;-))

Dieser Artikel ist inhaltlich eher mittelmäßig, aber die dazugehörigen Fotos und Beschreibungen sind klasse!
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3790/schaulaufen_der_rohrkrepierer.html
Also gar nicht erst den Artikel sondern die Fotos anschauen. Das ist sehr interessant!
Bei einigen Filmen ist es mir wirklich unerklärlich wie sie zu Rohrkrepierern werden konnten. Ich meine doch das "Glitter" mit Mariah Carey wohl weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient hätte ;-)
Haha, nicht doch! Aber "Final Fantasy" und "Dune" waren trotzdem okay (halbwegs).

Passend zu den aktuellen Ereignissen, habe ich dann noch diese Bericht über Harrisburg gefunden:
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3849/das_amerikanische_tschernobyl.html
Sehr lesenswert!!

Und hier noch ein paar Links zum Thema Zweiter Weltkrieg. Durch meinen Job als HiWi kommt mir so etwas irgendwie ständig unter. Dabei sind das nicht mal die Themenbereiche an denen ich arbeite. Wie auch immer, da sind ein paar gute Sachen dabei:
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3718/das_raetsel_der_lancaster.html
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2901/das_ende_der_legenden.html
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/302/bomben_und_legenden.html
Wenn man sich dafür interessiert, dann sind die Berichte sehr interessant, falls nicht, dann nicht ;-)

Ganz besonders interessant finde ich bei den Artikeln auf EinesTages meist die Fotos. Da sind immer wieder Sachen dabei die man meist noch nicht gesehen hat. Und auch bei Fotos die man eventuell schon mal wahrgenommen hat, ist man froh sie noch mal zu sehen. Die Fotoauswahl ist echt klasse.
Die Artikel selbst schwanken in ihrer Qualität sehr stark. Man merkt dass da offensichtlich auch gerne mal Laien mitschreiben. Also Leute die weder historisch noch journalistisch bewandert sind. Macht aber nix, die Fotos hauen es meist wieder raus.