Samstag, 31. März 2012

Wir sind die Roboter

Sehr interessantes Video. Ist das jetzt schon die Vorstufe zur Matrix?

Freitag, 30. März 2012

Giuseppe Marcone - Ein minder schwerer Fall

Das sollte man sich wohl merken:
Bedrohen, schlagen und dann die andere Person in den Tod hetzen.
Das alles gibt es jetzt mit Bewährung und ohne Haftstrafe!
Schließlich ist der Getötete ja selber schuld (siehe auch "Mitverantwortung des Ermordeten für den Ausgang des Geschehens").
http://www.tagesspiegel.de/berlin/fall-giuseppe-m-staatsanwaelte-gehen-in-revision/6460788.html
"Urteile" wie diese sind juristisch bestimmt völlig in Ordnung, aber verständlich und nachvollziehbar sind sie dann wohl auch nur für Juristen.
Alle anderen schütteln wohl nur den Kopf und hoffen dass sie, wenn sie das nächste Mal in Todesangst vor Mördern flüchten, beim Überqueren der Straße auch immer schön nach links und rechts schauen. Safety first!

Montag, 26. März 2012

Gedanken am Montag

Die Tempelhof-Saison hat wieder begonnen! Eigentlich schon seit letztem Wochenende, aber an diesem Wochenende waren wir gleich zweimal Radfahren. War wieder super, auch wenn es arg überfüllt war. Vor allem die Grillbereiche sollte man an solchen Tagen großräumig umfahren. Dieser abartige Shisha-Qualm vermischt mit dem üblichen Grill-Terror-Rauchschwaden ist eine bösartige Kombination. Egal, das Gelände ist groß und diese Bereiche kann man weiträumig umfahren. Daher ist der Flughafen Tempelhof immer noch großartig und nach wie vor das Beste was Neukölln (und Tempelhof) zu bieten hat.


Ach ja, und dieses schreckliche Gelaber mit der Zeitumstellung geht mir auf den Wecker. Stellt euch doch nicht so an! Einfach am Tag davor (also am Samstag) früher als normal aufstehen und am besten einfach weniger als normal schlafen. Daraufhin ist man dann am Samstagabend sehr müde, geht dadurch früher ins Bett und schläft am Sonntag extra lange aus. Tadaa!! Die Auswirkungen sind minimal.

Zu den Wahlen im Saarland äußere ich mich im Übrigen nicht im Geringsten, denn das Saarland interessiert mich (politisch) überhaupt nicht. Lafontaine und die Piraten sowieso nicht. Und die Tyrannei der Masse stresst mich sowieso und Bundesländer mit einer derartig geringen (geo-)politischen Bedeutung sind mir auch egal.
 Daher ist mein Kommentar zur Wahl im Saarland:
Es wird Zeit für eine Neugliederung des Bundesgebietes.
Aktuell favorisiere ich die 6-Länderlösung nach Werner Rutz. Und wenn das nicht möglich ist, dann möchte ich ein Bundesland Franken. Da wohnen immerhin über 4 Millionen Menschen und die werden durch die bayerische Regierung nicht im Geringsten vertreten. Wenn schon jedes Kaff ein Bundesland ist, dann kann auch Franken ein Bundesland sein. Politisch relevanter als das Saarland (oder Bremen, Hamburg oder - Achtung Häresie! -  Berlin) wäre es allemal.
Ich stell das jetzt mal so in den Raum und gehe einstweilen schlafen.

Mittwoch, 21. März 2012

BOY - Little Numbers

Dieses Lied (und Video) macht mich momentan sehr fröhlich. Nicht dass ich Aufheiterung bräuchte, denn ich bin echt gut drauf :-)

Sonntag, 18. März 2012

Aber hey, es ist Berlin!

Trotz all dem Gemecker sollte man nicht vergessen, dass Berlin einfach großartig ist.
Woanders ist es nur noch schlimmer. Anders schlimm, aber vor allem schlimmer.
All den Meckerfritzen (also auch mir) empfehle ich diesen Artikel, denn Berlin ist wunderbar.



Der Blick von außen - Ihr lebt in Berlin? Ihr habt’s gut!
http://www.tagesspiegel.de/berlin/der-blick-von-aussen-ihr-lebt-in-berlin-ihr-habts-gut/6337868.html 


Samstag, 17. März 2012

Also Gentrifizierung geht anders

Ein Glück, endlich hat in Neukölln das zweite Hostel eröffnet. Jaha, jetzt gibt es ZWEI Hostels in Neukölln. Dadurch war die taz endlich in der Lage diesen Artikel zu veröffentlichen:
HOSTELS ENTDECKEN NEUKÖLLN - Auf einmal hört man Spanisch
https://www.taz.de/Hostels-entdecken-Neukoelln/!89040/

Klar, denn wenn es nicht zwei wären, dann würden nicht Hostels Neukölln entdecken, sonder nur ein Hostel hätte es entdeckt. Ein Lob dem Plural! 

Ein Lob der Hysterie!
Solange man Nachts in vielen (dunklen) Straßen Nordneuköllns wirklich nicht sicher ist und solange an den U-Bahnstationen der offene Drogenhandel geduldet wird, ist Neukölln noch meilenweit von jeglicher Gentrifizierung entfernt.

Das besagte Hostel liegt im Übrigen direkt neben einem S-Bahnhof. Also wirklich direkt daneben! Das ist vielleicht eine Entfernung von fünf Metern zu den Gleisen.
 Neue Fenster hin oder her, aber die Vibrationen eines tonnenschweren Zugs kann man nicht überhören. 
Das ist also kein Adlon oder ein schickes Hotel in Charlottenburg o.ä.
Andererseits ist es ein neues und von außen sehr modern und sauber aussehendes Hostel. Ist bei Hostels auch keine Selbstverständlichkeit und was die Thematik der durchgelegenen Matratzen betrifft, ist das sicherlich von Vorteil. 
So oder so, es ist nur ein Hostel... um Himmels Willen!

Zum Thema passt auch dieser Artikel:

WANDEL IN NORD-NEUKÖLLN - Gentrifizierung? Hier doch nicht
https://www.taz.de/Wandel-in-Nord-Neukoelln/!89562/

Nun spricht der Staatssekretär für Stadtentwicklung, Ephraim Gothe (SPD), von einer „Entwarnung“ für Nordneukölln – es sei noch weit von einem Wohlstandsgebiet entfernt. Zwar steigen die Mieten, dafür werde die soziale Durchmischung langsam besser.

Aber wirklich nur extrem langsam! So sehr ich Ephraim Gothe auch schätze, aber da übertreibt er. 
Da meint er wohl vor allem das sogenannte Kreuzkölln (Reuterkiez). Weiter südlich ist das noch nicht im großen Stil erkennbar. Er war wohl noch nicht in der Nachbarschaft der U-Bahnstationen "Boddinstraße", "Leinestraße", "Hermannstraße", "Rathaus Neukölln", "Neukölln" oder auch "Karl-Marx-Straße". Ganz zu schweigen vom Hermannplatz. Das zählt ja nach der Definition alles als Nordneukölln, und da ist gar nichts durchmischt. Leider, denn etwas Durchmischung könnte dieser Mono"kultur"* ** wirklich gut tun.


*Letzten Dienstag war wieder mal so ein Paradebeispiel. Auf den paar Metern zur S-Bahn kamen mir drei Leute mit geöffneten Bierflaschen entgegen und an der S-Bahnstation saß dann noch einer mit einer halbvollen Flasche Korn. Und das vor 8:00 Uhr! Wie wir alle wissen darf man in gentrifizierten Gegenden erst ab 8:00 Uhr trinken.
** Ganz zu schweigen von den ganzen anderen Idioten die hier grundsätzlich nur in Gruppen rumlaufen, spucken und den ganzen Tag lang nur Gehsteige blockieren. Können die eigentlich irgendwas anderes, außer sich die Haare mit Gel zuzukleistern oder zum Kampfsporttraining zu gehen?  


Nachtrag zum Thema der angeblichen Gentrifizierung Neuköllns:
http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1934211/Erneut-Ueberfall-auf-Berliner-U-Bahnhof.html
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/nach-dem-tod-von-jusef-el-a--angespannte-ruhe-in-neukoelln,10809148,11915314.html

http://www.berliner-zeitung.de/panorama/toedliche-messerstecherei-in-neukoelln-eine-frage-der-bewaffnung,10808334,11784314,item,1.html 

Donnerstag, 15. März 2012

Sigmar Gabriel ist ein ganz besonderer Mensch

Ja, der Siggi ist vor allem ein totaler Idiot!
http://www.stern.de/politik/deutschland/spd-chef-in-israel-gabriel-schockt-mit-apartheid-vergleich-1800552.html
Wie kann er nur so einen Mist behaupten? Ich habe ihn ja nie wirklich gemocht. Und mit seinen Parteiausschlussplänen von einem Mitglied, dass ihm nicht in den Kram gepasst hat, hat er sich ja nicht sehr viele Freunde gemacht. Aber Israels Politik mit dem Apartheid-Regime zu vergleichen ist einfach nur unverschämt und peinlich.

Sonntag, 11. März 2012

The Blind Side (Die große Chance)

Himmel, echt jetzt???
Um mal im Internet-Sprech zu bleiben:
srsly????
Jetzt habe ich mir gerade bei Pro Sieben "The Blind Side" (Die große Chance) und ich scheine die Genialität dieses rassistischen "Meisterwerks" offensichtlich nicht zu erkennen. Dieser Film war einfach unter aller Sau! Klar, einerseits nett und schön und es basiert auf einer wahren Story und überhaupt... Aber mal echt, muss man denn hier wirklich diese "riesiger dummer dicker schwarzer Junge"-Soße so irre dick auftragen? Wäre das nicht ein kleines bisschen dezenter gegangen?  Selbst wenn es auf wahren Begebenheiten beruht, aber so ein Film hilft doch niemanden. Arme Schwarze kommen nur aus der Misere wenn ihnen reiche Weiße helfen? Was ist denn das für eine Botschaft?
Das ist ja fürchterlich. Ich bin vor lauter Fremdschämen im Sofa versunken. Ein Glück dass es nicht so hoch ist und ich mich nicht verletzt habe. Da hätte mir ja vielleicht dann ein reicher Weißer helfen müssen.
Meine Fresse! Ich kapiere es einfach nicht. Wie konnte dieser Filme denn ernsthaft überhaupt für einen Oscar nominiert werden? Noch dazu in der Kategorie "Bester Film"!
Wertung: 3 von 10 Punkten

Wahnsinn! Ich bin zutiefst über meine "First World Problems" bestürzt und fange erst gar nicht an mich mit der Situation in Syrien zu befassen. Uach, nach dem Schreck muss ich mir erstmal ne App laden.

Samstag, 10. März 2012

Nyan Cat

Mir ist gerade so danach :-)  


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Dienstag, 6. März 2012

Fußball in Neukölln?

Lieber nicht.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/toedlicher-messerstich-die-haerte-eines-neukoellner-nachmittags/6295570.html


Oliver H. und sein Begleiter Sven N. sollen regelrecht geflüchtet sein vor der wütenden Menge. „Die Horde von mindestens 20 Jugendlichen hat die Männer quer durch Neukölln nach Hause verfolgt“, sagt ein Ermittler. 

Freitag, 2. März 2012

Jetzt lassen wir mal die Manager und die Consultants auf euch los!!!

Und dann kommt so etwas raus:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,818404,00.html

In dem internen Leitfaden werden die Postzusteller nach ihrer Arbeitsmoral und ihrem Leistungsvermögen in vier Problem-Typen eingeteilt:

  • Den Typ eins beschreiben die Autoren als "extrem langsam", aber auch als "zuverlässig" und "uneingeschränkt zustelltauglich", weil er "keine Qualitätsmängel" zeige.
  • Typ zwei wird im Papier als "Motzbruder oder -schwester" bezeichnet. Solche Mitarbeiter kämen zwar pünktlich, hätten aber "keine Arbeitsdisziplin", seien "beratungsresistent" und "uneinsichtig". Insgesamt verkörperten sie eine "negative Grundeinstellung" zu ihrem Job.
  • Noch schlechter kommt Typ drei weg - ein "Sozialfall", langsam und ungeschickt, viele Reklamationen, kurzum: "für die Briefzustellung" nicht geeignet.
  • Und Typ vier könne wegen seines hohen Alters "den Schalter nicht mehr umlegen", habe ständig gesundheitliche Probleme.

Tja, so was denken sich Manager bei der Post aus, wenn ihnen gerade mal langweilig ist. Bei näherer Betrachtung kann man ein derartiges Schema auf jeden Job anwenden. Warum denken so viele Menschen eigentlich, dass sie von so etwas nicht betroffen sein könnten. Und wieso versuchen sie es gar nicht erst sich vor so etwas zu schützen.
Und warum seid ihr (ja, ihr Leser!) noch nicht Mitglied in einer Gewerkschaft?!?

Dienstag, 28. Februar 2012

tl;dr

Super, einfach nur super. Und so wahr.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,817979,00.html 



Die Schlussformel in Mails ist entscheidend - hier wird der im Fließtext aufgebaute Eindruck bestätigt oder aufgehoben. Die Schlussformel sollte so uninspirierend wie möglich daherkommen: "mit freundlichen Grüßen". Abstand zu nehmen ist von personalisierten oder angepassten Schlussformeln: "Grüße aus dem für Februar ungewöhnlich sonnigen Berlin" wirkt wie der Beginn einer wunderbaren Mail-Freundschaft und ermutigt zur Antwort. Die naheliegende Schlussformel "Bitte antworten Sie nicht auf diese Mail" funktioniert leider genau andersherum, nämlich gar nicht. Vielmehr sind anstrengende Nachfragen garantiert.

Sonntag, 19. Februar 2012

Der Jahresrückblick 2011

Ist ja nicht so, dass ich etwas Besseres zu tun hätte (nein wirklich nicht), aber ein Jahresrückblick muss natürlich sein. In diesem Blog geht es (wie in fast jedem Blog) hauptsächlich um Befindlichkeiten und Selbstdarstellung und da bietet das Rundumschlag-Potential eines persönlichen Jahresrückblicks natürlich hervorragende Möglichkeiten mich als virtuelle Rampensau auszutoben.
"Noch mehr als sonst?" mag da der eine oder andere fragen. 

"Aber klar!" sage ich darauf.
So, und hier kommen meine sogenannten Listen des Jahres. Ein Hinweis zum Ausdruck "des Jahres".
Das bedeutet keinesfalls, dass es sich dabei um die "besten XYZ des Jahres" handelt, sondern nur, dass die entsprechenden Aspekte in meinem Jahr 2011 eine größere Rolle gespielt haben. Ich vergebe hier schließlich keine Auszeichnungen oder Awards. Aber vielleicht sollte ich das.
Der goldene Rerun?
Wär das was?

Persönliche Ereignisse des Jahres:
Ich bin seit über fünf Jahren in einer sehr glücklichen Beziehung und das ist etwas, für das ich sehr dankbar bin und das ich nicht als selbstverständlich nehme. Ich bin froh, dass ich eine Partnerin habe mit der ich so glücklich bin. Privat war 2011 daher wirklich ein großartiges Jahr.
Beruflich ging erst bergab und später auch endlich steil bergauf. Die erste Hälfte des Jahres war ich noch arbeitslos und das war überhaupt nicht angenehm. Ich hätte nicht gedacht, dass sich Bekannte und Freunde deswegen von mir abwenden würden, aber sie haben es getan. Und ich kann es ihnen fast nicht verübeln. In dieser Zeit war ich der Inbegriff dessen was einem nach dem Studium hoffentlich niemals passieren sollte. Aber es ist mir eben passiert. Unverschuldet. Ich war arbeitslos. Und das trotz unzähliger Bewerbungen. Und davor hat jeder Angst und ganz besonders macht es einem Angst, wenn man eine ähnliche (Lebens-/Studien-) Biographie hat und besorgt ist, dass einem ähnlich ergehen könnte.
Daher vergebe ich all jenen, die mich so offensichtlich gemieden haben, denn ich kann euer Verhalten verstehen, auch wenn es richtig scheiße war.
Die zweite Hälfte des Jahres war erheblich besser. Zuerst ein gut bezahlter Nebenjob für ein elfwöchiges Projekt und das hat teilweise sogar richtig Spaß gemacht. Aber diese Arbeit konnte ich dann sogar vorzeitig verlassen und in einen erheblich besser bezahlten richtigen (aber ebenfalls befristeten) Job einstigen. Das war dann die Arbeit für die bereits erwähnte Gedankenvernichtungsmaschine. Das war, wie schon mal erwähnt, eine eher unbefriedigende Tätigkeit, die ich zwar auch dauerhaft ausgehalten hätte, aber eben auch nur deshalb, weil die Bezahlung halbwegs erträglich war. 

Es war trotzdem schön, dass ich diese Stelle bekommen hatte, denn diese Neuigkeit konnte ich dann sofort meiner Tante M. erzählen, die sich darüber sehr gefreut hat. Überhaupt war Tante M. einer der wenigen Menschen, die das alles überhaupt interessiert hat. Und das obwohl sie seit einigen Jahren sehr schwer mit Lungenkrebs zu kämpfen und daher ganz andere Sorgen hatte. Trotzdem wollte sie immer über meine aktuellen Bewerbungen Bescheid wissen. Ich bin glücklich, dass sie wenigstens noch meinen Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit mitbekommen hat. Denn kurz nachdem ich die Stelle angetreten habe, ist sie leider gestorben. Oder endlich? Sie hatte bereits seit über einem Jahr nur noch Schmerzen und aus ihren Emails weiß ich, dass sie schon eine Weile mit dem Leben abgeschlossen hatte. Eigentlich hielt sie nur noch wegen ihrem Mann durch. Ihrer große Liebe.
Aber irgendwann fehlte ihr einfach die Kraft. In den vier letzten Jahren sind sehr viele für mich wichtige Menschen in meiner Verwandtschaft verstorben, aber der Tod von Tante M. war ganz besonders hart für mich.
Einen Lichtblick gab es dann im November, als ich erfuhr, dass ich meinen Traumjob ab Januar 2012 antreten konnte. Das wäre auch so eine Nachricht gewesen, die ich Tante M. sofort mitgeteilt hätte. Aber das ging leider nicht mehr. Schade.


Meine Lieblingslieder des Jahres:
(Die Reihenfolge ist nicht relevant, und nicht alle Lieder stammen aus dem Jahr 2011, aber in diesem Jahr habe ich eben diese Lieder sehr oft gehört)
The XX - Intro
Mona - Teenager   
The National - Fake Empire 
Hans Zimmer - 528491 
Devo - Whip It
Mona -  Cloak and Dagger
Odessa - Caribou
Thees Uhlmann - & Jay-Z singt uns ein Lied (Radio Edit)
The Gaslight Anthem - Great Expectations 
Bosse - Wartesaal
Daft Punk – Derezzed
Nagel - Tel Aviv
Seeed - Wonderful Life
Foster the People - Pumped Up Kicks
Kraftklub - Ich will nicht nach Berlin
Mona - Listen To Your Love
PeterLicht - Begrabt mein iPhone® an der Biegung des Flusses
Kings of Leon - Radioactive 
The Naked And Famous - Young Blood
Maserati - Who Can Find The Beast?

Alben des Jahres:

1. Daft Punk - "Tron Legacy Soundtrack"
Den Film habe ich immer noch nicht gesehen, aber der Soundtrack ist einfach großartig. Ich glaube der Soundtrack ist auch nicht auch nicht aus diesem Jahr. Ist aber auch egal, und da ich den Film nicht kenne, wirkt dieses Album auf mich auch einfach wie ein "normales" Album von Daft Punk. Und dazu noch ein Großartiges.

2. The XX - XX
Wie schon in einem früheren Beitrag beschrieben:
Sehr spät entdeckt, aber dieses Jahr sehr oft gehört. Einfach nur großartig! Es gibt einfach kein besseres "Intro" als das "Intro" von The XX.


3. Hans Zimmer - "Inception Soundtrack"

Den Film habe ich schon letztes Jahr gesehen und fand ihn großartig. Den Soundtrack habe ich, dank Simfy, erst dieses Jahr für mich entdecken können.

4. Mona - "Mona"

Einfach nur toll. Da kann man wohl nur "Danke Radio Fritz" sagen!

5. K.I.Z. - "Urlaub fürs Gehirn"
Das Album von K.I.Z. kann man wohl getrost unter "guilty pleasures" verbuchen, aber ich kann eben nicht verleugnen, dass ich das Album dank (der damals noch recht großzügigen Regelung von) Simfy etwa einen Monat lang sehr oft gehört habe. Ironische Proletenmusik - aber im Frühsommer 2011 fand ich genau das ein paar Wochen lang ganz toll. 


6. Arcade Fire - "The Suburbs"
Diese Album hat mir auch noch im Jahr 2011 wirklich große Freude bereitet. Ein Meisterwerk! Pathetisch und bombastisch bis zum Umfallen, aber wunderschön.


Filme des Jahres:

Leider war auch dieses Jahr ein für mich sehr übersichtliches Kino-Jahr und hängen geblieben sind nur "Harry Potter and the Deathly Hallows - Part 2" bzw. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 7.2" und "Another Earth". Ersterer eigentlich auch nur weil es der letzte Teil war und einfach sehr gute Popcorn-Kino-Unterhaltung bot. 
Außergewöhnlich gut war er nicht.

"Another Earth" war dagegen richtig gut, aber durch die Beschreibung des Films hatte ich etwas mehr Science Fiction erwartet. Aber letztlich hat er mir trotzdem sehr gut gefallen. Ich denke dass könnte einer jener Science Fiction Filme werden, die ganz besonders gut für Leute geeignet sind, die überhaupt keine Lust auf Science Fiction haben und dabei immer an Weltraumschlachten à la Star Wars denken. Es geht eben auch anders.

In jedem Fall mein Film des Jahres.

Serien des Jahres:

- "Twin Peaks"
Danke Arte! Endlich konnte ich die Serie mal ganz sehen. Gut möglich, dass das wieder einer der Serien ist, die im Originalton erheblich besser ist, aber auch auf Deutsch war das eine wahre Freude

- "Breaking Bad"
'Danke Arte!' müsste man fast auch hier sagen, aber dadurch wurde ich nur darauf aufmerksam. Angesehen haben wir es dann auf DVDs im O-Ton. 


 - "Falling Skies" müsste man fast auch erwähnen, aber so richtig vom Hocker hat mich diese Serie noch nicht gehauen. Trotzdem freue ich mich auf die neuen Folgen.

- "Star Trek - Deep Space Nine"
Die Freuden der DVD haben es uns ermöglicht diesen Science-Fiction-Schatz aus den 90ern zu sehen. Eine tolle Flucht aus der Realität.


Größte Penner des Jahres:

- Dirk Niebel
- Philipp Rösler
- Birgit Homburger
- Rainer Brüderle
- Wolfgang Kubicki
- Terroristen
(siehe auch letztes Jahr)

Politische Ereignisse des Jahres:

National:
- FDP stürzt ab --> Astrein! Weg mit ihnen!
- Die Piraten steigen auf auf --> Das fand ich erst super, aber jetzt schon wieder scheiße. Piraten verwirren mich. Weg mit ihnen! 
- Die Grünen sind viel zu stark --> Schrecklich, einfach nur schrecklich. Der Inbegriff allen Gutmenschentums. Triefend vor Selbstmitleid und voller Hass auf die Realität (siehe auch auch die Berliner Grünen). Weg mit ihnen!
- Die Linke beschäftigt sich nur noch mit sich selbst --> Diese Jahr bot so viel Potential um auf sich aufmerksam zu machen. Darüberhinaus war der schreckliche Lafontaine im Saarland ruhig gestellt. Das hätte man nutzen können. Chance vertan. Was für ne Gurkentruppe.

- Stuttgart 21 --> Was für ne Lachnummer! 
  1. Frage: War schon mal jemand an diesem Bahnhof?? 
  2. Frage: Was wäre besser, als dort alles zu belassen wie es jetzt gerade ist? 
Antwort: Alles!
Mensch, wie kann man sich nur gegen echte Verbesserungen der Infrastruktur wehren? Noch dazu eine mehr oder weniger umweltfreundliche Verbesserung. Ihr Wutbürger regt mich alle auf!
- Wutbürger --> Was für ne Lachnummer!
Ist der Begriff eigentlich schon urheberrechtlich geschützt?
Fürchterlich. Für alles und jeden Scheiß wird nun auf die Straße gegangen, aber immer (wirklich immer) geht es um Probleme die nur Besserverdienende betreffen. Neuerdings vor allem Hausbesitzer in zukünftigen Einflugschneisen.
Für die ekligen Probleme von ärmeren Menschen (Hartz-IV-Empfänger) geht aber kein Wutbürger auch nur auf den Gehsteig. Geschweige denn auf die Straße.
 

International:
- Banken und Wirtschaftskrise --> Sollte es nicht mehr Kontrolle über die Banken und die Märkte geben?  War da nicht was? Ich glaube ich habe was verpasst.
- Revolution in der arabische Welt --> Großartig! Erstmal befreien sie sich von radikalen und total gestörten Diktatoren, um dann in ihren ersten und mehr oder weniger freien Wahlen für radikale und total gestörte Salafisten, Islamisten und Muslimbrüder zu stimmen.
Ich bin wirklich beeindruckt!
Ein Glück dass es durch die Revolution wenigstens nun endlich mehr Rechte für Frauen, Homosexuelle und religiöse Minderheiten geben wird.
Ach Moment mal...

Kanada steigt aus dem Kyoto-Protokoll aus --> Mann!! Mein heißgeliebtes Kanada! Was soll denn die Scheiße?? Kanada war für mich immer das Land, dass fast alles richtig und gut macht (mal abgesehen von der Ölsandförderung in Alberta), und dann bringen sie so eine Aktion. Peinlich und traurig.

Buch des Jahres:
Nagel - "Was kostet die Welt"

Gesellschaftsspiel des Jahres: 
Die Neuauflage von Talisman. Eine wirklich gute Kombination aus den bisherigen Editionen.

Websites des Jahres:

Immer noch bzw. immer wieder gut:
http://www.postsecret.com  (Schöne Postkarten)
http://www.questionablecontent.net (Schöner Comic)
http://www.tagesspiegel.de  (Schöne Zeitung)
http://www.ikeahackers.net (Schöne Ideen, meistens)


Im Jahr 2012 will ich:


- Einen Tablet-PC. Der Kindle Fire schreit geradezu nach mir!

- Urlaub an der Ostsee


- Urlaub in Schweden

- Urlaub in Prag

- Urlaub in Kanada

- Urlaub in den USA


(mal kucken was sich davon umsetzen lässt)




Mein armes Blog...

Mein armes Blog ist so leer und einsam!
Und diesmal liegt es nicht an der Gedankenvernichtungsmaschine, denn da arbeite ich schließlich nicht mehr. Nein, ich habe jetzt einen tollen Job und der macht mir großen Spaß. Aber irgendwie arbeite ich jetzt noch mehr als vorher und bekomme weniger Geld. Und das führt zu erheblich weniger Beiträgen in meinem Blog, denn würde ich mehr Geld verdienen, dann könnte ich einen Ghostwriter dafür bezahlen hier etwas zu schreiben. Oder so ähnlich.
Nun gut, aber dafür schreibe ich heute endlich mal meinen Jahresrückblick für das Jahr 2011. Und das Mitte Februar 2012.
Soll mal einer sagen, dass ich nicht in der Vergangenheit leben würde. Hossa!


Donnerstag, 9. Februar 2012

Harald Martenstein macht ne Ansage

Harald Martenstein hat mal wieder im Tagsspiegel einen sehr guten (und langen) Kommentar geschrieben.
Es geht mal wieder um das allgegenwärtige Thema der Gentrifizierung.
Sehr lesenswert:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/gentrifizierung-wie-sich-der-graefekiez-in-kreuzberg-veraendert/6148476.html